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Das Problem des schwachen Neutralen

Es ist immer wieder erstaunlich, welche Augenöffner eine analytische, kritische Geschichtsvermittlung bereithält, wenn es gilt, eine aktuelle politische und militärische Lage zu beurteilen und die eigenen Interessen zu wahren. Nicht nur die Zeitgeschichte, sondern auch die Geschichte der Antike: Man denke etwa an den Niedergang der römischen Republik, Julius Cäsars Machtergreifung und dann an den Niedergang des Imperium Romanum. – Der folgende Bericht des PolitReflex-Gastautors Theo Wirth* von der tragisch gescheiterten Neutralitätspolitik eines griechischen Kleinstaats im fünften Jahrhundert vor Christus mündet in die Aufforderung: „Die Schweiz als neutraler Kleinstaat muss den Zusammenhang zwischen militärischer Schwäche/Stärke und Neutralität endlich ernst nehmen.“

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Begegnung mit dem Werk von Käthe Kollwitz

Deutschland und ganz Europa müssen sich rasch und intensiv mit der Bedeutung der beiden Weltkriege und der Nachkriegsentwicklung Europas für die Gegenwartspolitik befassen – ein guter Grund, sich auch wieder auf das Werk von Käthe Kollwitz einzulassen.

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Leiden unter Mächtigen und unter verführten Massen

PolitReflex stellte Ernst Wiecherts zeitgeschichtliche Romane „Das einfache Leben“ und „Missa sine Nomine“ vor, und nun werfen wir einen Blick in sein zweibändiges Werk „Die Jeromin-Kinder“. Anlass dafür ist, dass sich am 24. August dieses Jahres zum 75. Mal Wiecherts Todestag jährt. Der Schriftsteller verbrachte seine beiden letzten Lebensjahr in Uerikon in der Zürichseegemeinde Stäfa. Die Lesegesellschaft Stäfa wird einen Gedenkanlass durchführen.

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Höchste Zeit, sich konkret mit der Réduit-Illusion auseinanderzusetzen

„Die Zeiten des Réduits leben wieder auf“, überschreibt die NZZ (26.3.25) den Frontanriss eines Berichts, dass im Raum des Alpen-Réduits stillgelegte Festungen und Militärflugplätze neu in Betrieb genommen werden. Das gibt Anlass, sich endlich ernsthaft damit zu beschäftigen, ob und wie eine Réduit-Strategie im 21. Jahrhundert vorstellbar ist, und was von ihr im Fall eines Angriffs auf die Schweiz zu erwarten wäre.

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Können die Traumata diktatorischer Verfolgung überwunden werden?

PolitReflex wies bereits darauf hin, dass sich dieses Jahr der Todestag Ernst Wiecherts zum 75. Mal jährt*. Der Schriftsteller der inneren Emigration verbrachte seine letzten Lebensjahre in Stäfa am Zürichsee. Dieser Beitrag nun geht auf sein letztes Werk ein. Es erschien in seinem Todesjahr und handelt von einem Thema, das leider wieder aktuell zu werden droht: Können Traumata diktatorischer Verfolgung überwunden werden?

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Zeitgeschichte hindert Rechtsextreme am Zusammenschluss

Viktor Orban bemüht sich um Vermittlung zwischen Marine Le Pen und der geschichtsrevisionistischen AfD. Aber in Frankreich sind die Verbrechen der SS unvergessen. Und zwischen Polen und Rechtsextremen Deutschlands und anderer Staaten steht nicht nur polnisch-deutsche, sondern auch polnisch-russische Geschichte.

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Si vis pacem, para bellum!

„Wenn du den Frieden willst, bereite den Krieg vor!“ Ein altbekanntes lateinisches Sprichwort, leider ist es seit Februar 2022 so gültig wie vorher lange nicht mehr, auch wenn dem Latein heutzutage kaum mehr nachgefragt wird – die Gültigkeit des Inhalts hat sich unglücklicherweise nicht in gleicher Weise reduziert…
Von PolitReflex-Gastautor Theo Wirth*.

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Was man von Enkelinnen lernen kann

Kenntnis und Verständnis der Zeitgeschichte sind von grösster Bedeutung für die politische Urteilsbildung und Orientierung – deshalb die PolitReflex-Rubrik „Geschichte und Gegenwart“. Es freut den Redaktor sehr, dass der Beitrag des ersten PolitReflex-Gastautors von vorbildlicher zeitgeschichtlicher Bildung handelt. Er berichtete mir kürzlich von dieser Erfahrung, und er ging auf meinen Vorschlag ein, sie schriftlich festzuhalten und zugänglich zu machen. Herzlich willkommen, Dr. Theo Wirth*, als Gastautor!

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