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Begegnung mit dem Werk von Käthe Kollwitz

Deutschland und ganz Europa müssen sich rasch und intensiv mit der Bedeutung der beiden Weltkriege und der Nachkriegsentwicklung Europas für die Gegenwartspolitik befassen – ein guter Grund, sich auch wieder auf das Werk von Käthe Kollwitz einzulassen.

Auf einer kurzen Kulturreise nördlich des Bodensees wurden wir zufällig und glücklicherweise auf die eindrückliche Käthe-Kollwitz-Ausstellung im zwischen Lindau und Wangen im Allgäu gelegenen Schloss Achberg aufmerksam (Link).

Die Verantwortlichen schreiben über Käthe Kollwitz und die Ausstellung:

„Selbstbestimmt, unangepasst und mutig widersetzte sich Käthe Kollwitz (1867–1945) den Konventionen ihrer Zeit. Inmitten von radikalen Umbrüchen, Kriegen und Krisen bezog sie mit ihrer schonungslosen wie berührenden Kunst klar Position: für Humanität und Solidarität, gegen Krieg und Unrecht. Mit großem Gespür für Provokation und Dramaturgie ermutigte sie die Menschen, ebenfalls Stellung zu beziehen.

Ihre Ausdrucksformen und Themen sind für eine Künstlerin zu ihrer Lebenszeit die große Ausnahme: In über 50 Schaffensjahren entstanden zahlreiche Zeichnungen, Druckgrafiken und Plastiken. Sie konzentrieren sich formal und inhaltlich auf das Wesentliche, berühren eindringlich und sind in den Bildthemen zeitlos und zutiefst menschlich: Liebe, die innige Beziehung zwischen Mutter und Kind, Selbstreflektion, aber auch die Schattenseiten des Lebens wie Krieg, Not und Abschied von geliebten Menschen.

Schloss Achberg präsentiert aus der einzigartigen Kollwitz-Sammlung Ute Kahl rund 120 Arbeiten und gibt somit Einblick nicht nur in die vielen Facetten der Sammlung, sondern auch in das mutige Werk und Leben einer der bedeutendsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts.“

Link zum Käthe-Kollwitz-Museum in Berlin.

„Vor 80 Jahren, am 22. April 1945 ist Käthe Kollwitz gestorben“ (Link)

Link zum Artikel von „Deutschland.de“, einer im Auftrag des Auswärtigen Amts betriebenen Webseite.

 

 

 

Bild von Ulrich Gut

Ulrich Gut

Ulrich Gut (1952), Dr. iur., wohnt in Küsnacht ZH. Der ehemalige Chefredaktor und Kommunikationsberater kommentiert auf Online Plattformen politische und gesellschaftliche Entwicklungen. Er präsidiert UNSER RECHT und ch-intercultur. 2009-2020 war er Zentralpräsident von Alzheimer Schweiz.

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