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164 Artikel

Willy Bretscher, Aussen- und Sicherheitspolitik und Rechtsextremismus

Wenn sich Freunde Putins und der AfD auf Willy Bretscher berufen.
Seit Wochen führt die Weltwoche mit Zitaten des früheren NZZ-Chefredaktors und freisinnigen Nationalrats Willy Bretscher (1897 – 1992) Kampagne für Blochers „Neutralitätsinitiative“.
Willy Bretscher kann sich nicht dagegen wehren…

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Bildung eines Schweizer Freundeskreises Ernst Wiechert

Am 24. August 2025 jährte sich der Todestag des Schriftstellers Ernst Wiechert zum 75. Mal. Am 30. August 2025 führte die Lesegesellschaft Stäfa einen Anlass des Gedenkens an ihn durch. Er hatte seine letzten Lebensjahre in dieser Zürichseegemeinde verbracht. Auch eine Delegation der Internationalen Ernst-Wiechert-Gesellschaft (IEWG) nahm teil.
Diese Wiederbeschäftigung mit Wiechert führte vor Augen, wie aktuell sein Leben und sein Werk sind, wieviel er uns heute wieder zu sagen hat. Dies ermutigt die IEWG, sich zu aktivieren. Hierzu gehört auch die Bildung von Freundeskreisen ausserhalb Deutschlands.

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Wenn Putins Russland der Schweiz den Bergier-Bericht vorhält

Hortung von Nazi-Gold, Forderung nach dem „J“-Stempel in jüdischen Pässen – Maria Sacharowa, Sprecherin des russischen Aussenministeriums wirbt damit für Blochers Neutralitätsinitiative: „Das ist die ‹flexible Neutralität›, die in Bern propagiert wird. Sie biegt sich dorthin, wo es nützt. In den 1940er Jahren bog sie sich in Richtung Berlin. Heute biegt sie sich in Richtung Kiew und Brüssel“ (NZZ, 5.8.26). Sacharowa beruft sich explizit auf den Bergier-Bericht. – Damit regt sie allerdings zu einem Vergleich an, wie die Schweiz und Russland mit ihrer Vergangenheit umgehen.

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Warum der 20. Juli 1944 auch die Schweiz angeht

Am 20. Juli gedenkt man in Deutschland des Widerstands gegen Hitler. Denn am 20. Juli 1944 scheiterte ein Bombenanschlag des Generalstabs-Obersten Claus Schenk von Stauffenbergs auf Adolf Hitler. In der Folge brachten die Nazis zahlreiche Widerständige um. Deren Nachfahren warnen nun vor dem Wiederaufstieg Rechtsextremer, insbesondere vor Staatsmacht für die AfD.

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Besonders glaubwürdige Warnungen vor rechtsextremem Einflussgewinn in Deutschland

PolitReflex sprach sich wiederholt dafür aus, Nachfahren des Widerstands gegen Hitler und Verantwortlichen für Stätten des Gedenkens an die Verbrechen des Nationalsozialismus Gehör zu geben und besondere Glaubwürdigkeit zu attestieren, wenn sie vor neuem Rechtsextremismus warnen (siehe Anhang). Heute sei auf eine Erklärung hingewiesen, die am 16. Juli 2026 in der „Frankfurter Allgemeinen“ unter dem Titel „Andenken heisst heute, Haltung zu zeigen“ erschien.

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Ohne Migration läuft gar nichts

Gastbeitrag des Wirtschaftshistorikers Adrian Knoepfli*, für PolitReflex verfasst anlässlich des Erscheinens von „Schaffhauser Migrationsgeschichte seit dem Zweiten Weltkrieg“**, deren Mitautor er ist.

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Rechtsextreme Parteien profitieren vorerst von der Friedensordnung eines Teils Europas

Meldungen über einen weiteren Anstieg der Unterstützung rechtsextremer Parteien in Umfragen kommen in rascher Abfolge. Kriegsentwöhnte Wählerinnen und Wähler, welche AfD und FPÖ unterstützen, befürchten offenbar nicht, dass eine rechtsextreme Regierung ihr Land in einen revanchistischen Krieg um Elsass-Lothringen beziehungsweise Südtirol stürzen würde.

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„Von Bäumen weiss ich Weniges zu sagen“

Der in Prag geborene deutsch-jüdische Lyriker, Übersetzer und Feldenkrais-Lehrer Franz Wurm (1926 – 2010), der einen grossen Teils seines Lebens und Wirkens in Zürich verbrachte, wäre am 16. März 2026 hundertjährig geworden. Im jüdischen Wochenmanagzin „tachles“, im Online-Kulturmedium „cültür“ und in „PolitReflex“ wurde an sein Leben und und Wirken erinnert. Am 10. Mai führte OMANUT, Forum für jüdische Kunst und Kultur, in Zürich einen Gedenkanlass durch. Wir danken Martin Dreyfus für seine Zustimmung zur Veröffentlichung einer leicht überarbeiteten schriftlichen Fassung des Vortrags, den er an diesem Anlass hielt.

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Rücktritt des federführenden Bundesrats nach verlorener Volksabstimmung?

Die Wahrnehmung, dass Bundesrat Beat Jans die 10-Millionen-Initiative im Alleingang bekämpfen muss, weckt Erwartungen – und klar: bei Einigen auch Hoffnungen -, er werde zurücktreten, wenn die Initiative angenommen wird. Bisher galt, dass dies dem schweizerischen kollegialen Regierungssystem unangemessen ist. Als 1954 Max Weber, der sozialdemokratische Vorsteher des Finanzdepartements, nach Ablehnung einer als „Lex Weber“ bezeichneten Vorlage zurücktrat, wurde er hierfür von bürgerlicher Seite heftig kritisiert.

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