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160 Artikel

Warum der 20. Juli 1944 auch die Schweiz angeht

Am 20. Juli gedenkt man in Deutschland des Widerstands gegen Hitler. Denn am 20. Juli 1944 scheiterte ein Bombenanschlag des Generalstabs-Obersten Claus Schenk von Stauffenbergs auf Adolf Hitler. In der Folge brachten die Nazis zahlreiche Widerständige um. Deren Nachfahren warnen nun vor dem Wiederaufstieg Rechtsextremer, insbesondere vor Staatsmacht für die AfD.

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Besonders glaubwürdige Warnungen vor rechtsextremem Einflussgewinn in Deutschland

PolitReflex sprach sich wiederholt dafür aus, Nachfahren des Widerstands gegen Hitler und Verantwortlichen für Stätten des Gedenkens an die Verbrechen des Nationalsozialismus Gehör zu geben und besondere Glaubwürdigkeit zu attestieren, wenn sie vor neuem Rechtsextremismus warnen (siehe Anhang). Heute sei auf eine Erklärung hingewiesen, die am 16. Juli 2026 in der „Frankfurter Allgemeinen“ unter dem Titel „Andenken heisst heute, Haltung zu zeigen“ erschien.

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Ohne Migration läuft gar nichts

Gastbeitrag des Wirtschaftshistorikers Adrian Knoepfli*, für PolitReflex verfasst anlässlich des Erscheinens von „Schaffhauser Migrationsgeschichte seit dem Zweiten Weltkrieg“**, deren Mitautor er ist.

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Rechtsextreme Parteien profitieren vorerst von der Friedensordnung eines Teils Europas

Meldungen über einen weiteren Anstieg der Unterstützung rechtsextremer Parteien in Umfragen kommen in rascher Abfolge. Kriegsentwöhnte Wählerinnen und Wähler, welche AfD und FPÖ unterstützen, befürchten offenbar nicht, dass eine rechtsextreme Regierung ihr Land in einen revanchistischen Krieg um Elsass-Lothringen beziehungsweise Südtirol stürzen würde.

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„Von Bäumen weiss ich Weniges zu sagen“

Der in Prag geborene deutsch-jüdische Lyriker, Übersetzer und Feldenkrais-Lehrer Franz Wurm (1926 – 2010), der einen grossen Teils seines Lebens und Wirkens in Zürich verbrachte, wäre am 16. März 2026 hundertjährig geworden. Im jüdischen Wochenmanagzin „tachles“, im Online-Kulturmedium „cültür“ und in „PolitReflex“ wurde an sein Leben und und Wirken erinnert. Am 10. Mai führte OMANUT, Forum für jüdische Kunst und Kultur, in Zürich einen Gedenkanlass durch. Wir danken Martin Dreyfus für seine Zustimmung zur Veröffentlichung einer leicht überarbeiteten schriftlichen Fassung des Vortrags, den er an diesem Anlass hielt.

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Rücktritt des federführenden Bundesrats nach verlorener Volksabstimmung?

Die Wahrnehmung, dass Bundesrat Beat Jans die 10-Millionen-Initiative im Alleingang bekämpfen muss, weckt Erwartungen – und klar: bei Einigen auch Hoffnungen -, er werde zurücktreten, wenn die Initiative angenommen wird. Bisher galt, dass dies dem schweizerischen kollegialen Regierungssystem unangemessen ist. Als 1954 Max Weber, der sozialdemokratische Vorsteher des Finanzdepartements, nach Ablehnung einer als „Lex Weber“ bezeichneten Vorlage zurücktrat, wurde er hierfür von bürgerlicher Seite heftig kritisiert.

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Platons Leiden unter Poppers Verfälschungen

„PolitReflex“-Gastautor Dr. Theo Wirth* stellt zu diesem Artikel einleitend fest: Der folgende Text „leidet“ zwar nicht an besonderer Aktualität, aber Karl R. Poppers berühmter Doppelband „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“ erlebt trotz vorgerückten Alters immer wieder lobende Erwähnungen, die Poppers schwerwiegende Fehler – die teilweise gut bekannt sein sollten – nicht berücksichtigen oder nicht kennen.

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„Kaffeehaus ist überall.“ Der Artikel.

Nach fünf Aufführungen unserer musikalischen Lesung, «Kaffeehaus ist überall», im Atelier Theater Meilen, Heubühne, wurde mir nachdrücklich vermittelt über diese Thematik einen Artikel zu schreiben. Ulrich E. Gut, der diese Anregung aussprach, hat sich denn auch als «Empfänger» zur Verfügung gestellt!

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Dem Holocaust nach London entkommen – in Zürich gelebt und gewirkt

Am Montag, 16. März 2026, jährt sich zum 100. Mal der Geburtstag von Franz Wurm (1926 – 2010), Lyriker, Übersetzer und Lehrer der Feldenkrais-Methode. Sohn einer deutsch-jüdischen Familie in Prag, wurde ihm 1939 die Flucht nach London ermöglicht. Seine Eltern wurden in einem Konzentrationslager umgebracht.

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„Die eingeschlafene Trinkerin“ (Pablo Picasso). Über Raub- und Fluchtkunst, aber auch Kunstraub.

Dieser Gastbeitrag von Martin Dreyfus (Zürich) beruht auf einem Vortrag, den er im Jahre 2015 zunächst in Darmstadt, in den Jahren darauf in Berlin und Zürich hielt. Im einen oder anderen der dargestellten Fälle ist bzw. hat sich die (Forschungs-)Lage inzwischen verändert. Darauf wurde, um den seinerzeitigen Charakter von exemplarischen Beispielen nicht grundsätzlich zu verändern, nicht eingegangen, nur an einzelnen Stellen (wie etwa beim Kunstmuseum Bern) auf inzwischen unternommene (ebenso exemplarische) Ausstellungen und Aufarbeitungen hingewiesen. – Im Hinblick auf die Diskussionen über Provenienzforschung und Restitution baten wir Martin Dreyfus, diesen Beitrag veröffentlichen zu dürfen.

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