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157 Artikel

1945: Ernst Wiecherts «Rede an die deutsche Jugend»

Weshalb interessiert in der Schweiz die «Rede an die deutsche Jugend», die Ernst Wiechert, von den Nazis verfolgter Schriftsteller der inneren Emigration, hielt? Die Rede war ein Appell «Nie wieder!» Sollte Rechtsextremismus in Deutschland wieder an die Macht gelangen, geriete  die Schweiz als Nachbarland und als Teil Europas in Gefahr.

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Ernst Wiechert zum Gedenken: Ein Anlass in Stäfa, seinem letzten Wohnort

Ernst Wiechert, deutscher Schriftsteller der inneren Emigration, verbrachte seine letzten Lebensjahre in Uerikon (Gemeinde Stäfa) am Zürichsee, umgeben von einem Schweizer Freundeskreis. Anlässlich seines 75. Todestages lädt die Lesegesellschaft Stäfa zu einem Anlass am Samstagnachmittag, 30. August, in der reformierten Kirche Stäfa ein.

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Ein Kriegsverlauf ist schwer vorhersehbar

In guter Absicht, die Politik aufzurütteln, erwecken einige Fachleute für Sicherheitspolitik und Militär den Eindruck, das demokratische Europa sei militärisch so schwach, dass ein Westfeldzug für Putin und seine Truppen ein leichter Gang wäre – je früher er ihn starte, desto leichter.

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Das Problem des schwachen Neutralen

Es ist immer wieder erstaunlich, welche Augenöffner eine analytische, kritische Geschichtsvermittlung bereithält, wenn es gilt, eine aktuelle politische und militärische Lage zu beurteilen und die eigenen Interessen zu wahren. Nicht nur die Zeitgeschichte, sondern auch die Geschichte der Antike: Man denke etwa an den Niedergang der römischen Republik, Julius Cäsars Machtergreifung und dann an den Niedergang des Imperium Romanum. – Der folgende Bericht des PolitReflex-Gastautors Theo Wirth* von der tragisch gescheiterten Neutralitätspolitik eines griechischen Kleinstaats im fünften Jahrhundert vor Christus mündet in die Aufforderung: „Die Schweiz als neutraler Kleinstaat muss den Zusammenhang zwischen militärischer Schwäche/Stärke und Neutralität endlich ernst nehmen.“

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Begegnung mit dem Werk von Käthe Kollwitz

Deutschland und ganz Europa müssen sich rasch und intensiv mit der Bedeutung der beiden Weltkriege und der Nachkriegsentwicklung Europas für die Gegenwartspolitik befassen – ein guter Grund, sich auch wieder auf das Werk von Käthe Kollwitz einzulassen.

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Leiden unter Mächtigen und unter verführten Massen

PolitReflex stellte Ernst Wiecherts zeitgeschichtliche Romane „Das einfache Leben“ und „Missa sine Nomine“ vor, und nun werfen wir einen Blick in sein zweibändiges Werk „Die Jeromin-Kinder“. Anlass dafür ist, dass sich am 24. August dieses Jahres zum 75. Mal Wiecherts Todestag jährt. Der Schriftsteller verbrachte seine beiden letzten Lebensjahr in Uerikon in der Zürichseegemeinde Stäfa. Die Lesegesellschaft Stäfa wird einen Gedenkanlass durchführen.

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Höchste Zeit, sich konkret mit der Réduit-Illusion auseinanderzusetzen

„Die Zeiten des Réduits leben wieder auf“, überschreibt die NZZ (26.3.25) den Frontanriss eines Berichts, dass im Raum des Alpen-Réduits stillgelegte Festungen und Militärflugplätze neu in Betrieb genommen werden. Das gibt Anlass, sich endlich ernsthaft damit zu beschäftigen, ob und wie eine Réduit-Strategie im 21. Jahrhundert vorstellbar ist, und was von ihr im Fall eines Angriffs auf die Schweiz zu erwarten wäre.

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Können die Traumata diktatorischer Verfolgung überwunden werden?

PolitReflex wies bereits darauf hin, dass sich dieses Jahr der Todestag Ernst Wiecherts zum 75. Mal jährt*. Der Schriftsteller der inneren Emigration verbrachte seine letzten Lebensjahre in Stäfa am Zürichsee. Dieser Beitrag nun geht auf sein letztes Werk ein. Es erschien in seinem Todesjahr und handelt von einem Thema, das leider wieder aktuell zu werden droht: Können Traumata diktatorischer Verfolgung überwunden werden?

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