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Die neue deutsche Regierung ist nicht zum Scheitern verurteilt

Dass es gelang, einen sofortigen zweiten Wahlgang durchzusetzen und eine klare Mehrheit für die Wahl Friedrich Merz‘ zum Kanzler herbeizuführen, ist mindestens ebenso stark zu gewichten wie das Ergebnis des ersten Wahlgangs. Bei solcher Entschlossenheit ist es vor allem Wunschdenken der AfD und ihrer Sympathisanten, dass die neue Regierung zum Scheitern verurteilt sei.

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Estland – sehr frei und sehr bedroht

„Die weltweite Lage der Pressefreiheit ist auf einem historischen Tiefstand. Das zeigt die Rangliste der Pressefreiheit, die Reporter ohne Grenzen (RSF) am 2. Mai 2025 veröffentlicht hat.“ – „Die vorderen Plätze auf der Rangliste der Pressefreiheit machten in der Vergangenheit zumeist die skandinavischen Länder unter sich aus. Zum neunten Mal in Folge steht Norwegen auf Platz 1 – auf Platz 2 landet in diesem Jahr allerdings Estland. Damit ist es das bestplatzierte EU-Land.“

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*Nie wieder!“ Der Verfassungsschutz erfüllt seine gesetzliche und historische Pflicht

Das deutsche Bundesamt für Verfassungsschutzes stellt fest, dass die AfD gesichert rechtsextrem sei, und dies nicht nur in einzelnen Bundesländern, sondern als gesamtdeutsche Partei. Damit erfüllt er seine gesetzliche und historische Pflicht. Aber nur die demokratischen, rechtsstaatlichen, freiheitlichen Parteien können einen weiteren Wiederaufstieg des Rechtsextremismus verhindern.

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Die Zukunft der AfD hängt von ihrer Entwicklung ab

Der neue Ressortleiter International der NZZ, Benedict Neff, empfiehlt einem CDU-Abgeordneten für den Umgang mit der AfD die Schweiz als Vorbild. Die Antwort ist beachtenswert. Gleichentags stellt ein Leitartikler der „Frankfurter“ fest, die Zukunft der AfD hänge von deren Entwicklung ab.

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Die deutsche Koalition an ihrem Handeln beurteilen – auch in überraschenden Krisen

Friedrich Merz wird vorgeworfen, durch die Koalitionsvereinbarung mit der SPD Wahlversprechen gebrochen zu haben. Anderseits hielt er sein Wort, die AfD nicht an Regierungsmacht zu lassen. Gebildet wurde eine den Möglichkeiten entsprechend breite demokratische Koalition. Dies ist eine gute Voraussetzung dafür, dass die neue Regierung das Nötige erkennt, durchsetzt und auch auf überraschende Krisen adäquat reagiert.

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Trumps Zölle und Schweizer Europapolitik

Die Beurteilung breitet sich aus, dass durch Trumps Zölle die Annahme der Bilateralen III zur Stabilisierung der bilateralen Beziehungen wichtiger wurden. Der Chefredaktor der SonntagsZeitung widerspricht. Überlegungen dazu.

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Trumps Zollkrieg, Preisgabe der Ukraine, Angriffe auf die Demokratie – klar zu benennen ist nicht „hysterisch“

Man erkennt die Anti-Hysteriker daran, dass nicht Trump und seine Politik beurteilt werden, sondern die Reaktion darauf. Nicht die Handlung, sondern die angebliche Hysterie über die Handlung. Daraus ergibt sich eine seltsame Verkehrung: Ausgerechnet die Warner vor Überhitzung wirken oft wie Getriebene – getrieben von einem Reflex zur Relativierung.
Ein Gastbeitrag von Alan Cassidy*.

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Trumps Zölle auf Schweizer Produkten und die Schweizer Europapolitik

Die Überraschung, dass Trump die Schweiz mit höheren Zöllen belegt als die EU-Staaten, wirkt wie der Auftakt einer Erpressung: Die Schweiz von EU-Europa wegzudrängen und hinter die Europapolitik Trumps und seiner europäischen Partner um Viktor Orban zu zwingen. Doch Trumps Entscheid schwächt die Gegner der Bilateralen III.

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