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532 Artikel

Universitäten und Europapolitik: Klare Haltung – grosser Informationsbedarf

Swissuniversities, die Dachorganisation der Schweizer Hochschulen, spricht sich klar für das Vertragspaket für die Stabilisierung und Weiterentwicklung der bilateralen Beziehungen zur EU aus. Reflexartig wenden die Gegner ein: Ihr Universitäten und Hochschulen, wendet euch den USA und Asien zu! Die EU sei ein sinkendes Schiff. – Deshalb müssen unsere Universitäten und Fachhochschulen die Zeit bis zur Volksabstimmung nutzen, um anschaulich über den Wert ihrer Kooperationen mit europäischen Forschungsinstituten zu informieren.

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Union als Steigbügelhalterin der AfD in die Bundesregierung? Wohl nicht so bald.

Jens Spahn ist Fraktionschef der Union im Bundestag. Es gibt Spekulationen, dass er die „Brandmauer“ zur AfD niederreissen könnte. In einem Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ äussert er sich gegen die AfD aber in einer Schärfe, die das Szenario Koalition Union & AfD auf absehbare Zeit sehr unwahrscheinlich macht. Er erwartet „politische Justiz“, wenn die AfD Regierungsmacht bekäme.

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Russland und der Westen: Wege aus dem Mentalitätskonflikt

Politik als Mentalitätsfrage: Die geopolitischen Konflikte der Gegenwart lassen sich nicht allein durch nüchterne Interessenpolitik erklären. Oft sind es historische Mentalitätsmuster und kulturelle Archetypen, die das Handeln von Staaten prägen. In den aktuellen Verhandlungen zwischen Russland, den USA, den westlichen Demokratien und der Ukraine spiegeln sich nicht nur tagespolitische Interessen, sondern auch lange Traditionslinien, wie sie von Fjodor Dostojewski oder Carl Gustav Jung bereits beschrieben wurden. – Beitrag des PolitReflex-Gastautors Dr. Ruedi Jeker*.

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Auf die Zeit nach Trump und Putin hoffen?

In einem Interview mit der „NZZ am Sonntag“, erschienen am 17.8.25, äussert sich John Bolton, vormals Sicherheitsberater republikanischer US-Präsidenten, hoffnungsvoll, dass die „Verirrung“ der amerikanischen Politik, die Trumps Präsidentschaft darstelle, mit dessen Amtszeit zu Ende gehe. Andere hoffen auf eine Zeit nach Putin. Was ist davon zu halten?

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Baltikum: Streben die Russen eine Klärung von Trumps Haltung an?

Als Trump dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj vorwarf, einen dritten Weltkrieg zu riskieren*, musste man sich fragen, ob er dies auch den baltischen Staaten vorhalten würde, wenn sie sich gegen einen russischen Angriff zu Wehr setzen würden. Ein provokanter Auftritt Aussenminister Lawrows lässt nun vermuten, dass die Russen Trump zu einer diesbezüglichen Klärung verleiten wollen.

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Trump und Putin haben sich wohl beide getäuscht

Trump musste erkennen, dass er sich in Putin täuschte. Putin seinerseits hat offenbar aus Trumps Verhalten abgeleitet, dieser lasse die Eroberung der Ukraine durch Russland zu. Nun reizt Trump mit einem Kurswechsel verbaler Härte den russischen Nationalstolz – und sogleich droht Medwedew den USA mit Krieg.

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Russland, Freiheit und die Grenze imperialer Macht – Zwei Perspektiven

Die freiheitlichen Demokratien müssen sich auf ihre Stärken besinnen, um den imperialen Absichten Russlands widerstehen zu können. PolitReflex-Gastautor Dr. Ruedi Jeker* erklärt in diesem Beitrag, was zu tun ist, und stellt fest, dass die Chance, sich zu behaupten, intakt ist, wenn sicherheitspolitisch verzugslos gehandelt wird.

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Russischer Autor droht in Schweizer Zeitung mit nuklearen Präventivschlägen – und legt das Propagandaziel offen

„Der dritte Weltkrieg hat schon begonnen“: Unter diesem Titel lässt die „Weltwoche“ einen russischen Strategiefachmann Einschüchterungspropaganda gegen die europäischen Demokratien treiben – bis hin zur Drohung mit militärischen Präventivschlägen, auch nuklearen: Eine Drohung, deren Glaubwürdigkeit mit Blick auf die Folgen, die solche Schläge für Russland selbst haben könnten, sehr zweifelhaft ist und die unverhohlen den Widerstandswillen der Demokratien und ihren Zusammenhalt brechen soll.

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Welche Rolle will und kann die AfD spielen, wenn die deutsche Regierungskoalition scheitert?

Die Zeichen mehren sich, dass die Kompromisse, die die deutschen Koalitionsparteien schliessen müssten, die Basis der Union wie auch der SPD überfordern. Die gescheiterten Wahlen dreier neuer Mitglieder des Bundesverfassungsgerichts sind nur eines dieser Zeichen, nebst andern in wichtigen Politikbereichen. Was wird die AfD wollen und können, wenn es zum Koalitionsbruch kommt?

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