Ein Gegner der Bilateralen III hält mir die WOHNUNGSNOT entgegen. Verständlich. Würde ich an seiner Stelle auch. Wenn die Bilateralen III aber eines Tages zur Abstimmung kommen, beschäftigt uns vielleicht ein anderes soziales Anliegen stärker, das heute – gewöhnt, wie wir an den Fachkräftemangel sind – noch wenig Beachtung findet: BESCHÄFTIGUNG.
Soeben haben Pharma-Konzerne bekanntgegeben, Produktion in die USA zu verlagern. Das bedeutet Abbau von Arbeitsplätzen in der Schweiz. Wohl möglich, dass wir in zwei, drei Jahren viel mehr Wert auf vertraglich gesicherte gute Bedingungen für den Export schweizerischer Produkte und Dienstleistungen in den EU-Raum legen. Damit die in der Schweiz verbliebenen Exportunternehmen und ihre Zulieferer der sogenannten Binnenwirtschaft nicht auch noch viele Stellen abbauen.