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536 Artikel

Wenn Merz jetzt mit der AfD verhandeln würde

Für NZZ-Deutschland ist es klar: „Deutschland wird nicht die richtige Regierung erhalten“. Weil Merz eine Koalition mit der AfD ausgeschlossen habe, sei er jetzt von der SPD abhängig, und mit dieser kriege er weder in der Wirtschafts- noch in der Migrationspolitik die Wende hin, die er versprochen habe.

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Deutschland: Koalition oder Minderheitsregierung?

Die FDP schied aus dem Bundestag aus, weil sie infolge der Kompromisse, die sie in der Ampel mit SPD und Grünen eingehen musste, zu grosse Teile ihrer Basis verlor. Basisverluste riskiert auch die bereits stark angeschlagene SPD, wenn sie in eine Koalition mit der Union eintritt. Die Partei „Die Linke“ bietet sich unzufriedenen Teilen des linken SPD-Flügels als neue Heimat an.

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Bilaterale III und direkte Demokratie

Referenden gegen Rechtsübernahme wären möglich, sinnvoll und würden zweifellos auch ergriffen. Die Stimmberechtigten müssten dann wählen zwischen den Folgen des konkreten Rechts, um dessen Übernahme es geht, und den Folgen der begrenzten Gegenmassnahmen der EU. Eine zumutbare Entscheidung. Widerspruch gegen Äusserungen von alt Bundesrätin Calmy-Rey und „SonntagsZeitung“-Chefredaktor Rutishauser.

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Griechenland heute: Wie geht es Land und Leuten?

2010 geriet Griechenland in eine tiefe Schuldenkrise, welche auch die Europäische Union vor eine schwere Herausforderung stellte. Es gelang bisher zum Teil, diese Krise zu überwinden. Seither beschäftigt Griechenland Europa vorwiegend als Brennpunkt der Migration. PolitReflex-Gastautor Theo Wirth*, vertraut sowohl mit dem antiken als auch dem modernen Hellas, beleuchtet das Land in diesem PolitReflex.

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Prognosen über Trump – Prognosen über Mitte-Links-Koalitionen

„Prognosen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen.“ Oft lasen wir, Trump der Präsident werde schon nicht so wild sein wie Trump der Wahlkämpfer. Jetzt erleben wir, dass er seine Drohungen aufs Übelste umsetzt. – Und jetzt wird den Mitte-Links-Koalitionen, die Deutschland und Österreich vor Regierungsmacht Rechtsextremer bewahren müssen, das Scheitern vorhergesagt.

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Sind demokratische Sozialstaaten fähig, auf Kriegswirtschaft umzustellen?

Für Putin ist die Umstellung auf Kriegswirtschaft kein politisches Problem. Niemand kann dagegen opponieren. Wer einen Mucks macht, verschwindet im Gefängnis oder Straflager. Nun fordert Trump von den demokratischen Sozialstaaten Europas eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf 5 Prozent des Brutto-Inlandprodukts. Das könnte sie destabilisieren – was Trump, der ein anderes Europa will, wohl durchaus passen würde.

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Trump und die schweizerische Europapolitik

Magdalena Martullo-Blocher im Tages-Anzeiger (8.2.25): „Wir dürfen uns auf keinen Fall an die EU anhängen, deren Beziehungen zu den Republikanern sind sehr schlecht. Trump mag uns genau deshalb, weil wir nicht in der EU sind.“

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Trump – „nötig“ oder „gefährlich“?

„Ein gefährlicher Präsident“ steht als Titel über einem Kommentar der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ, 3.2.25)“ zum Handelskrieg, den Trump auslöst. Für den Leitartikler der „NZZ“, ein Mitglied der Redaktionsleitung, ist Trump „nötig“ (1.2.25). Hier die Sorge über die Gefährdung der globalen Wirtschaftsbeziehungen und „imperialistische Gelüste“, dort die Begeisterung über den Willen zur Zerschlagung von „Woke“.

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