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Ein Kriegsverlauf ist schwer vorhersehbar

In guter Absicht, die Politik aufzurütteln, erwecken einige Fachleute für Sicherheitspolitik und Militär den Eindruck, das demokratische Europa sei militärisch so schwach, dass ein Westfeldzug für Putin und seine Truppen ein leichter Gang wäre – je früher er ihn starte, desto leichter.

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Bombenterror Putins – Abwendung Trumps

Die Nacht vor dem Tag, an dem „G 6“ Selenskyj ohne Trump empfangen mussten, war eine der schrecklichsten Bombennächte, die Putin der Ukraine bescherte.
Wir müssen uns mit der Möglichkeit – wenn nicht bereits Wahrscheinlichkeit – befassen, dass Trump die Kriegsniederlage der Ukraine und ihre Übernahme durch Putin WILL, zumindest – juristisch gesprochen – „eventualvorsätzlich“.

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Die Friedensbewegung müsste Putin wenigstens Bedingungen stellen

Kriegsangst ist verständlich. Aber eingedenk der Bombardierungen deutscher Städte im Zweiten Weltkrieg müssten die „Manifest“-Gruppe der SPD, aber auch AfD und BSW von Putin die Einstellung des Terrors gegen die ukrainische Zivilbevölkerung fordern, und zudem vertrauensbildende Massnahmen gegenüber den baltischen, nord- und mitteleuropäischen Demokratien.

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Nach der Polen-Wahl: Welche Rollenverteilung im demokratischen Europa?

Nach der Präsidentschaftswahl in Polen müssen zwei Vorstellungen in Frage gestellt werden: Dass Polen ein starker Partner einer Führungsgruppe des durch Russland, China und die USA herausgeforderten demokratisch-freiheitlichen Europas werde – und dass von Deutschland eine Führungsrolle zu fordern und zu erwarten sei.

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Putin entgegenkommen, um „Gute Dienste“ leisten zu können?

Ist es eine schlaue Idee, Botschafter Gabriel Lüchinger mit Moskau verhandeln zu lassen – einen Diplomaten, dessen Parteiführer Christoph Blocher Putin den Gefallen erwies, die Schweiz als „Kriegspartei“ zu bezeichnen? Wenn Putin erwägen sollte, „Gute Dienste“ der Schweiz anzunehmen – welche Distanznahme von der Solidarität der europäischen Demokratien mit der Ukraine wird er zur Bedingung stellen?

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Entscheidet das Negativ-Image der EU über die Bilateralen III?

Auch Befürworter der Bilateralen III stimmen mit den Gegnern in der negativen Beurteilung, ja Verachtung der Europäischen Union überein. Das Negativ-Image der EU kann entscheidend dazu beitragen, dass die Vorlage abgelehnt wird. Auch wenn sich dies bis zur Abstimmung kaum mehr stark ändern lässt, muss es thematisiert werden – auch weil die schweizerische Europapolitik nach einem Nein zu den Bilateralen III weitergeht.

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Als die ost-mitteleuropäischen und baltischen Staaten der Nato beitraten

Putin stellt die Osterweiterung der Nato als Vorgehen gegen Russlands Sicherheit dar. Aber die ost-mitteleuropäischen und baltischen Staaten suchten bei der Nato Sicherheit vor Russland, nachdem ihnen die Sowjetunion über Jahrzehnte Diktaturen aufgezwungen hatte. Ungarn blickte auf die Niederschlagung des Aufstands von 1956, die Tschechoslowakei auf jene des Prager Frühlings 1968 zurück.

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