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Vortrag alt Bundesrat Kaspar Villigers an der Vernissage von René Rhinows „Plädoyer für eine offene Schweiz“

Am Dienstag, 9. September 2025, fand, wie berichtet, an der Universität Zürich die Vernissage von René Rhinows „Plädoyer für eine offene Schweiz“ statt. Alt Bundesrat Kaspar Villiger stellte die Neuerscheinung in den Rahmen der Herausforderungen, mit denen die Schweiz angesichts einer Autokraten-Achse gegen die demokratische Welt und eines zerstörerischen politischen Amoklaufs Donald Trumps konfrontiert ist. Die „Schweiz am Wochenende“ veröffentlichte Villigers Vortrag auszugsweise in ihrer Ausgabe vom 20. September 2025.

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René Rhinow greift noch einmal ein

René Rhinow*, 1987 bis 1999 FDP-Ständerat des Kantons Basel-Landschaft, gehört zu den führenden Vertretern eines europa- und weltoffenen, sozial, ökologisch und sicherheitspolitisch verantwortungsbewussten, konkordanzbereiten schweizerischen Liberalismus. Mit einem Buch unter dem Titel «Plädoyer für eine offene Schweiz» greift er nochmals ein: In die Auseinandersetzung über den Weg der Schweiz durch die weltpolitischen Umwälzungen.

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Schweiz-EU nach Trumps Zollhammer

Die ersten europapolitischen Reaktionen in der Schweiz auf Trumps Zollhammer sind Selbstbestätigungen. Erst aus den Erfahrungen, die die Schweiz in der neuen Lage macht, können sich Auswirkungen auf die Europapolitik ergeben.

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Bilaterale III: Misstrauen ins Urteilsvermögen der Stimmberechtigten

Gegen die Bilateralen III wird vorgebracht, gegen eine Übernahme von EU-Recht wäre kein demokratisches Referendum möglich, weil die Stimmberechtigten unter dem Druck drohender Ausgleichsmassnahmen gar nicht nein sagen könnten. Darin zeigt sich ein unberechtigtes Misstrauen ins Urteilsvermögen der Stimmberechtigten.

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Die „Weltwoche“ will uns beibringen, was das EINE, das EINZIGE Ziel Russlands ist

Christoph Mörgeli in der „Weltwoche“ vom 15.5.2025: „Die Parade (zum Sieg über Nazi-Deutschland) zeugte von absoluter Entschlossenheit: Ebenso stramm wie forsch unterstellten sich alle dem einen, dem einzigen Ziel: der Sicherheit und dem Schutz ihrer Nation.“ Das einzige Ziel von Putins Überfall der Ukraine? Und später das einzige Ziel, wenn er seine Truppen losschicken könnte, die baltischen Staaten heim ins Reich zu holen?

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Jugendliche – eine missverstandene Randgruppe

Die jährlich erscheinende Polizeiliche Kriminalstatistik eignet sich wenig dazu, den Zustand der Jugend einzuschätzen. Doch sie gibt Anlass, über den gesellschaftlichen Umgang mit Minderheiten – zu denen die Jugendlichen gehören – nachzudenken. Marco Bezjak*, Stiftungsratspräsident der MOJUGA Stiftung für Kinder- und Jugendförderung, ordnet in einem Gastbeitrag die Polizeilichen Kriminalstatistik aus Sicht der Offenen Jugendarbeit ein.

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Wird die Humanität zunehmend privatisiert?

Laut einer Meinungsumfrage, publiziert in der „SonntagsZeitung“ vom 13.4.25, wollen drei Viertel der Befragten, dass mehr Geld für die Armee eingesetzt wird. An der Spitze der Bereiche, bei denen sie dies einsparen wollen, stehen Asylwesen, Entwicklungshilfe und Kultur.

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