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Frankreich: Geschlossene, starke Opposition gegen zerstrittene, schwache Exekutive?

Die künftige französische Exekutive wird die tiefe Bruchstelle der „Cohabitation“ haben: Zwischen dem liberalen Staatspräsidenten und der sozialistisch geführten Regierung. Zudem können sich Bruchstellen zwischen den Regierungsparteien auswirken. Das Rassemblement National wurde zwar von der Regierungsmacht ferngehalten, seine Voraussetzungen, sich für die nächsten Wahlen zu profilieren, scheinen aber günstig.

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Wahl in UK europapolitisch bedeutsam – auch für die Schweiz

Die schwere Wahlniederlage der Brexit-Verantwortlichen ist von europapolitischer Bedeutung. Zwar strebt Labour nicht nach Wiedereintritt in die EU, aber nach einer pragmatischen Verbesserung der Beziehungen. Als starker Partner für kontinentaleuropäische EU-Gegner steht Grossbritannien nicht mehr zur Verfügung.

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Nazi-Verharmloser – für Le Pen keine Partner, für Babiš schon

Oradour ist Inbegriff von Nazi-Untaten in Frankreich, Lidice für solche in Tschechien. Spitzenvertreter der AfD und der FPÖ haben die SS verharmlost – und damit auch deren Verbrechen. Marine Le Pen will keine Fraktionsgemeinschaft mit der AfD – dem Tschechen Andrej Babiš ist die FPÖ als Fraktionspartnerin willkommen.

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Unterschätzte Bedeutung der Mitgliedschaft der Schweiz im Europarat

Der Europarat ist Träger der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) – aber viel mehr als dies. In der Folge des Urteils über die Klage der Klimaseniorinnen rückte er ins Blickfeld. Die SVP fordert nicht nur die Kündigung der EMRK, sondern auch den Austritt der Schweiz aus dem Europarat. Es wird Zeit für ein Gesamtbild seiner Bedeutung,

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Angriff auf die Schweiz muss faktisch Nato-Bündnisfall sein – aber der Nationalrat verbietet, ihn zu üben

Zur Vorbereitung des Verteidigungsfalls hat die Schweiz eine valable und eine fragwürdige Alternative: Durch die Nato unterstützte Abwehr oder Rückzug ins Alpenreduit. Die Schweiz erwartet, dass die Nato auf einen Angriff auf die Schweiz wie auf einen Bündnisfall reagiert. Dies muss durch gemeinsame Übungen vorbereitet werden. Doch nun verbot der Nationalrat hat der Armee, an Bündnisfall-Übungen der Nato teilzunehmen – wissend, dass die Nato künftig aufgrund der konkreten Bedrohung durch Putin kaum mehr andere Übungen durchführt.

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Klima-Urteil: Der Bundesrat hat Entscheidungsfreiheit – was kann er tun?

Die Erklärungen des Ständerats und des Nationalrats gegen die Gutheissung der Klage der KlimaSeniorinnen durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) sind für den Bundesrat politisch beachtlich, aber rechtlich unverbindlich. Er wird seine Option im Bewusstsein wählen, dass die Schweiz nicht nur im EGMR vertreten ist, sondern durch Bundesrat Ignazio Cassis auch im Ministerkomitee des Europarates, das sich mit dem Vollzug der EGMR-Urteile befassen muss, und durch einen EDA-Botschafter in dessen Stellvertretergremium.

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EMRK, EGMR: Eine Umfrage als Momentaufnahme. Wie kann es weitergehen?

Die Tamedia-Blätter veröffentlichen am 12.6.24 Ergebnisse einer Umfrage zur Gutheissung der Klage der KlimaSeniorinnen durch den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg. Die Teilnehmenden sind mehrheitlich der Meinung, er habe seine Kompetenzen überschritten, und sein Urteil solle nicht vollzogen werden.

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