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COVID-19-Gesetz: Geimpfte, Geboosterte und Booster-Willige tun gut daran, Ja zu stimmen.

Das Referendum gegen das COVID-19-Gesetz richtet sich gegen das Zertifikat. Aber das Zertifikat ist Voraussetzung dafür, dass Impfen und Boostern im Rahmen der Schutzregeln mehr Freiheit bewahrt. Die Annahme des Gesetzes ist zwar keine Garantie für alle Zeiten gegen einen Lockdown für Alle, aber erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Schweiz NICHT auf den Weg Österreichs und Bayerns geht.

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Covid-Referendum: Rekurse wegen Abstimmungsfrage – für wie blöd hält man uns denn?

Nach einer Referendumskampagne und einem Abstimmungskampf, bei denen das Zertifikat zusammen mit dem Impfen Hauptthema war, sollen die, die gegen das Zertifikat sind, bei der Stimmabgabe nicht wissen, dass sie nein stimmen müssen? Für wie blöd, für wie „news-depriviert“ halten eigentlich gewisse Covid-Massnahmengegner:innen ihre Mitbürger:innen?

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Die Schweiz testet Ersatzbeziehungen zur EU. Das Beispiel Forschung.

„Die USA sind kein Ersatz für die EU“, überschreibt die NZZ einen Bericht über Sondierungen des Schweizer Bildungs- und Forschungsministers Guy Parmelin in den USA. Sie beruft sich hierfür auf die Vizepräsidentin von Swissuniversities (Konferenz der Rektorinnen und Rektoren) und den Präsidenten des ETH-Rats.

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Schweiz-EU: Verhandlungen am WEF sind eine Illusion.

Der Bundesrat kann der EU melden, was die Schweiz NICHT will: Nämlich alles, was durch die Veto-Mächte „SVP plus“ und Gewerkschaften blockiert wird – und bis auf Weiteres weiterhin blockiert würde. Und was die Schweiz allenfalls WOLLEN könnte, von dem man aber weiss, dass es die EU nicht will, nämlich sektorielle Weiterentwicklungen ohne institutionellen Rahmen. Es mag innenpolitisch klärend sein, dieses Nein nochmals abzurufen, aber es bringt eigentlich nichts.

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Die Europapolitik erst nach den Wahlen 2023 neu orientieren?

Selbst wenn es Vorteile für die eine oder andere Partei hätte: Zwischen jetzt und dem eidgenössischen Wahlwochenende 2023 wirkt sich der Verhandlungsabbruch mit der EU viel zu stark aus, als dass man die Neuorientierung der Europapolitik einer dann neu gewählten Regierung überlassen könnte. Zumal da offen ist, ob sich der Bundesrat nach den Wahlen 2023 europapolitisch relevant vom heutigen unterscheiden wird.

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Personalgewinnung und -entwicklung für demokratische Behörden.

Eine gut geführte Firma hat eine Strategie für die Gewinnung und Entwicklung von Kadern, die sie voranbringen und ihre Wettbewerbskraft stärken. Eine solche Strategie braucht auch die Demokratie – umso mehr, als die Besetzung kommunaler Milizämter immer schwieriger und die Unzufriedenheit mit der Qualität des Personals auf Bundesebene immer grösser wird.

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Ombudsarbeit entschärft Konflikte und schützt Grundrechte – warum verzichtet der Bund darauf?

„Im Dienste des Rechts. Zwischenhalt nach einem halben Jahrhundert Ombudsarbeit.“ Unter diesem Titel legt die Ombudsstelle der Stadt Zürich eine sehr beachtenswerte, knapp gehaltene, aber substanzreiche Publikation vor. Trotz guter Erfahrungen in Städten und Kantonen wurde auf Bundesebene bisher keine Ombudsstelle eingeführt. Dabei kann es in verschiedener Hinsicht „teuer“ zu stehen kommen, wenn auch nur ein einziger Mensch wegen einer Auseinandersetzung mit einer Behörde, die nicht geschlichtet wurde, obwohl es möglich gewesen wäre, querulatorisch oder gar gewalttätig wird.

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Die Schweiz steigt ins Kräftemessen mit der EU.

Der Schweizer Aussenminister, Bundesrat Ignazio Cassis, kündigt in der NZZ (9.11.21) eine harte Haltung der Schweiz gegenüber der EU an – und zugleich eine China-Politik, die den Zugang zu diesem vermeintlichen Ersatz-Markt für drohende Verluste in Europa erleichtert. Demnächst will er in China seinen Amtskollegen treffen – immerhin auch in der Absicht, den Menschenrechtsdialog „wieder aufzunehmen“.

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Wenn Vertrauensverlust um sich greift – was tun?

„Das eigentliche Problem ist schlimmer als die tiefe Impfquote“, kommentiert Armin Müller, Mitglied der Chefredaktion der „SonntagsZeitung“ (7.11.21): „Eine nicht unbedeutende Minderheit im Land hat kein Vertrauen mehr. Und zwar nicht nur in die Impfstoffe, sondern auch in Behörden und Experten. Die Gräben werden nicht einfach wieder verschwinden. Der Vertrauensverlust wird das Finden von Lösungen für andere drängende Probleme in der Schweiz noch lange erschweren.“

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Sterben an Corona.

Einige geben sich philosophisch: Wir müssten wieder lernen, den Tod anzunehmen. „Lasst die einen sterben, damit die andern normal leben können“, lautet, auf den Punkt gebracht, die Botschaft.
Nur leider ist das kein philosophischer, sondern ein oberflächlicher Umgang mit der Realität.

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Was bedeutet die Europa-Initiative für die Verhandlungen zwischen der Schweiz und der EU?

Die Europa-Initiative von Operation Libero ist nur nötig und hat nur eine Chance, wenn vor der Abstimmung zwei Bedingungen gegeben sind: Dass Bundesrat, Parteien und Gewerkschaften die verfehlte Politik, an der das Rahmenabkommen scheiterte, weitergeführt haben, und dass die EU die Beziehungen für die Schweiz annehmbar zu gestalten bereit ist.

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Zwingt die „Appeasement“-Erfahrung den Westen, jetzt auf Kriegskurs zu gehen?

Die Wahrscheinlichkeit eines Kriegs des Westens gegen China und Russland steigt. Zwingt die Erfahrung des Scheiterns der „Appeasement“-Politik gegen Hitler zum Verzicht auf eine Friedenspolitik des Interessenausgleichs? Bevor dieser Schluss gezogen wird, sind genaue Überlegungen nötig, weshalb „Appeasement“ scheiterte und Hitler den Krieg mit eklatanten Erfolgen beginnen konnte.

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