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Putins Mitverantwortung für Assads Verbrechen

Die Erleichterung über den Sturz des Assad-Regimes darf die Mitverantwortung Putins für viele Jahre verbrecherischer Herrschaft Assads nicht verdrängen. Welche Diktaturen würde er in europäischen Staaten einsetzen, die er zu erobern droht, wenn Europa sich nicht glaubwürdig gegen seinen angedrohten Westfeldzug rüstet?

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Keine Einweg-Kommunikation zwischen Basis und PolitikerInnen

Charlotte Walser im Tages-Anzeiger vom 4.12.24 zum Status-S-Entscheid des Nationalrates, unter dem Titel „Hauptsache, Härte demonstrieren“: „Die Akzeptanz ukrainischer Flüchtlinge nehme ab, sagten Nationalrätinnen und Nationalräte (wohl wissend, dass sie die Stimmung so mitbeeinflussen).“

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Erstarken der SVP stellt FDP und Mittepartei vor Grundsatzentscheid und viele Einzelentscheide

Schweiz in Europa: Nach dem neusten Wahlbarometer ist der Anteil der SVP mit etwas mehr als 29 % ähnlich wie in Österreich von Kickls FPÖ, etwas schwächer als in Frankreich von Le Pens Rassemblement National, etwas schwächer als in Thüringen der AfD, etwas stärker als der Fratelli d’Italia. Was bedeutet dies für FDP-Liberale und Mittepartei?

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Das neu zugelassene Medikament Leqembi – Hoffnung für einen Teil der Alzheimerkranken

Die europäische Arzneimittelzulassungsbehörde EMA hat nun – nach einem vorangegangenen ablehnenden Entscheid – das Medikament Leqembi zugelassen. Der Entscheid von Swissmedic steht noch aus. Leqembi verlangsamt durch eine Ursachenbehandlung die Entwicklung einer Alzheimer-Demenz, ist aber nur bei einem Teil der Betroffenen anwendbar, und die Therapie wird teuer sein.

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Die Schweizer „Zauberformel“ – ein Argument für Regierungsbeteiligung der AfD?

Rico Bandle, Redaktor der „SonntagsZeitung“, und Thomas Borer, einst Botschafter der Schweiz in Berlin, sind sich einig: Die AfD sollte in Regierungen „eingebunden“ werden. Bandle argumentiert mit der „Zauberformel“: „Das Schweizer Konkordanzsystem würde es gar nicht zulassen, dass eine so grosse Partei von den anderen völlig ausgegrenzt wird“, sagt er. (Interview in der „SonntagsZeitung“ vom 17.11.24)

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„Fragen hätte ich noch“: Familiengeschichten, die die Zeitgeschichte erhellen

Wolfram Schneider-Lastin regte zunächst sich selbst und dann 29 Autorinnen und Autoren an, kurze „Geschichten von unseren Grosseltern“ zu schreiben. Entstanden ist eine höchst lesenswerte Sammlung, die an individuellen Schicksalen die politischen, kriegerischen, verbrecherischen Dramen des 20. Jahrhunderts vor Augen führt. „Die Geschichten sind authentisch, persönlich und gehen unter die Haut“ schreibt der Herausgeber sehr zutreffend: „In einer Zeit der Geschichtsvergessenheit und tiefgreifender politischer Veränderungen tut Rückbesinnung not.“ Fürwahr!

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