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79 Artikel

Wie schwere, teure Schäden programmiert werden. Ein Beispiel – für einmal nicht am Klima.

Die Jugendarbeit stellt fest, dass sich eine Gruppe von Fünftklässlern auffällig verhält, und schlägt der Gemeinde ein Projekt mit ihnen vor. Die Gemeinde lehnt ab – aus Kostengründen. Ein paar Jahre später hat sie es mit Jugendkriminellen zu tun, die nun viel höhere Kosten verursachen und deren Prognose für eine Sozialisierung schlecht ist.

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Wissenschaft und Kultur im Wandel von Medien und Informationskonsum.

Immer weniger unabhängige Redaktionen können oder wollen immer weniger Geld für Qualitätsjournalismus einsetzen. Gleichzeitig verlagert sich der Informationskonsum zum Wildwuchs von Online- und Social-Media-Angeboten, die nur zum Teil einen qualitätsjournalistischen Anspruch erheben und erfüllen. Wie wirkt sich dies auf Information und Kommunikation über Wissenschaft und Kultur aus? In beiden Bereichen sind Bestrebungen im Gang, dies zu erkennen und zu beeinflussen.

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Medienpolitik: NZZ-Kommentator amüsiert sich über Appell an die grossen Medienhäuser.

„Auffällig ist, dass die Studie keine Empfehlung zur kontrovers diskutierten Medienförderung des Bundes abgibt“, schliesst Urs Hafner seinen Kommentar in der NZZ vom 26.7.21 zum Bericht einer Expertengruppe der Akademien Schweiz über Wissenschaftsjournalismus. „Hier hätten die Akademien punkten können: Sollte nicht auch der Wissenschaftsjournalismus, wenn er doch so wichtig ist für die Gesellschaft, vom anstehenden staatlichen Geldsegen profitieren? Stattdessen fordern die Akademien die Medienhäuser auf, Wissenschaftsjournalisten einzustellen. Das wird diese schwer beeindrucken.“

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Konservative leisten wissenschaftlichen Erkenntnissen immer mehr Widerstand.

Von der Anhängerschaft der SVP will sich „mehr als die Hälfte nicht impfen lassen“, hat eine Sotomo-Umfrage ergeben. „Bei der Basis der Grünen ist zwar ebenfalls Skepsis vorhanden. Mit 15 Prozent ist der Anteil jener, die sich nicht impfen wollen, jedoch deutlich kleiner als die 51 Prozent der Impfgegner bei der SVP.“ Untersuchungsleiter Michael Hermann stellt einen „ideologischen Impfgraben“ fest.

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Katholische Konservative – ein umworbenes Potenzial.

Die SVP – unter Führung eines reformierten Pfarrerssohns – hat das Potenzial der katholischen Konservativen längst entdeckt. Sie hat der CVP in deren Stammlanden viele Wählerinnen und Wähler abgejagt. Nun baut auch die NZZ die Präsenz dieser weltanschaulichen Richtung aus: Augenfällig in ihrer Berliner Redaktion und in Gastartikeln von Exponenten der früheren Führung des Bistums Chur.

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