Von Daniel Helmrich*
Wo fange ich an?
Vielleicht so: Beschäftigt man sich mit der eigenen Geschichte, so kommt man nicht darum herum, sich in die «Weltgeschichte» und deren Verlauf hinein zu begeben.
Und damit sind wir schon beim Thema: Friedrich Torberg ist ein Grossonkel von mir über die Mutter meiner Mutter (geborene Berg), die in Prag aufgewachsen ist und sich im Jahre 1931 in den Schweizer Bergen das Leben genommen hat. Grund dafür waren eine unglückliche Ehe, die grosse Angst vor Hitler und wohl auch depressive Zustände.
Meine Eltern haben sich nach dem Krieg in München kennengelernt, beide schon einmal verheiratet gewesen. Mein Vater war im Reichsarbeitsdienst und dann als 20-Jähriger vom 1. September 1939 bis Kriegsende in Polen, Russland und Frankreich in der Wehrmacht, zwischendurch abkommandiert, um sein Studium der Medizin weiterzuführen. Meine Mutter versteckte sich als ½ Jüdin bei einer Kinderärztin und konnte erst nach dem Krieg ihr Studium der Medizin aufnehmen.
Ich selbst bin weitgehend in einem Klima des Schweigens aufgewachsen, meine Mutter sprach nie von der Vergangenheit, mein Vater war zwar sehr belesen, beide ausgesprochen fortschrittliche Ärzte, doch wurde das Kriegsgeschehen und die damit verbundenen Empfindungen totgeschwiegen.
Friedrich Torbergs Roman «Die Tante Jolesch» oder «der Untergang des Abendlandes in Anekdoten» wurde 1978 im Fernsehen gezeigt und so reiste ich denn mit meinen 23 Jahren von Zürich nach München, um dort mit meiner Familie die Übertragung zu sehen. Danach ein Anruf bei Torberg: erster und einziger Kontakt!
Viele Jahre hat mich das Werk Torbergs, allem voran «Die Tante Jolesch» begleitet. Georg Kreisler kenne ich seitdem ich circa sechs Jahre alt war: «Tauben vergiften», «Mütterlein», «Ich fühl mich nicht zu Hause» und ja, die ganze grosse Palette seines Schaffens.
Und dann kam mir im Sommer 2024 die Idee, das Schaffen der beiden Künstler, die ja nicht nur die Emigration aus Prag und Wien hinter sich hatten, sondern auch zu Beginn der Fünfziger Jahre nach Wien zurückgekehrt waren und sich in der Marietta Bar kennengelernt hatten, zu «vereinen»!
Friedrich Torberg (1908 – 1979) und Georg Kreisler (1922-2011) waren zwei bedeutende Vertreter der zur Emigration gezwungenen Künstler, Schriftsteller und Liedermacher, beide aus Wien wohin sie nach dem 2. Weltkrieg wieder zurückgekehrt sind. Die nachstehenden Textstellen stammen aus Torbergs «Tante Jolesch, der Untergang des Abendlandes in Anekdoten», die Lieder sind von Georg Kreisler.
„Als Georg Kreisler nach der Rückkehr nach Wien in der Marietta Bar zu spielen beginnt, setzt eine ausserordentlich effektive Mund zu Mund Propaganda ein: Starkritiker und Schriftsteller wie Hans Weigel und Friedrich Torberg sind Stammgäste in der Marietta Bar, berühmte Schauspieler wie Theo Lingen, Heinz Rühmann, Magda und Romy Schneider und die ganze Hörbiger Familie kommen, Opernsänger wie Hermann Prey und Waldemar Kmentt, der Dirigent Karl Böhm schauen vorbei. Im Jahre 1956 kündigt Georg Kreisler in der Marietta Bar, die zunächst Gerhard Bronner und Peter Wehle gehörte, ein Lied mit dem unverfänglichen Titel «Frühlingslied» an:
Song: Tauben vergiften im Park (Georg Kreisler 1956)
Dies ist – ich sag’s lieber gleich und auf die Gefahr hin, des Schielens nach der «Nostalgiewelle» verdächtigt zu werden – dies*[1] ist ein Buch der Wehmut.
… Vielleicht hätte ich ein Buch der Trauer schreiben sollen, aber die möchte ich doch lieber mit mir alleine abmachen, Wehmut kann lächeln, Trauer kann es nicht. Und Lächeln ist ein Erbteil meines Stammes.
Song: Alte Tränen (Georg Kreisler 1968)
Als einer ihrer Neffen auf Freiersfüsse ging und zum Lob seiner Auserwählten nichts weiter vorzubringen hatte als deren Schönheit, bedachte ihn die Tante Jolesch mit einer galligen Zurechtweisung: «Schön ist sie? No und? Schönheit kann man mit einer Hand zudecken!»
Nein, sie hielt nicht viel von Schönheit, bei Frauen nicht und schon gar nicht bei Männern. Und so schliesse ich denn dieses Kapitel mit einem Ausspruch, der die Tante Jolesch nicht nur in sprachlicher Hinsicht auf dem Höhepunkt ihrer Formulierungskraft zeigt: «Was ein Mann schöner is wie ein Aff, is ein Luxus.»
Song: Mein Weib will mich verlassen (Georg Kreisler 1966)
1942 ist Torberg schon 2 Jahre in Kalifornien, unglücklich, weil er wenig Arbeit hat, glücklich, weil er überlebt hat und in schwerer Sorge um das Schicksal seiner Familie und Freunde. Briefe nach Prag dauerten beispielsweise bis 4 Monate…
In seinem bekanntesten Emigrationsgedicht sucht Torberg Trost in der ihm immer nahen Vorstellung von seiner österreichischen Lieblingslandschaft, entfaltet seine «Sehnsucht nach Alt-Aussee», entdeckt den Schmerz über sein entwurzeltes Dasein:
Sehnsucht nach Altaussee Kalifornien 1942
Wieder ist es Sommer worden, dritter, vierter Sommer schon
Ist es Süden, ist es Norden, wo ich von der Heimat wohn?
Kam ich auf der wirren Reise nicht dem Ursprung wieder nah’
Dreht die Welt sich noch im Kreise – ist es Sommer, dort wie da?
Gelten noch die alten Strecken? Streben Gipfel noch zur Höh’?
Liegt im bergumhegten Becken noch der Altausseer See?
Bot sich einst dem Blick entgegen – spiegelschwarz und wunderbar.
Himmel war nach manchem Regen bis zum Dachsteingletscher klar!
Kulm und Kuppe: noch die kleinen hielten Wache rings im Land.
Aufwärtsragten grün und steinern Moosberg, Looser, Trisselwand.
Ins Plateau zu hohem Rahmen wölbte sich die Pötschn schlank,
und es wuchsen die Zyklamen nur auf ihrem drübern Hang.
Ach, wie war ich aller Richtung, sommerlich vertrautes Kind!
Ach, wie war mir Wald und Lichtung, Bach und Mulde wohlgesinnt!
Treibt’s mich heut zum See, zur Klause?
Treibt’s mich auf die Blaa Alm hin?
Wird’s beim Fischer eine Jause, wird’s ein Gang zur Wasnerin?
Wo die Triften sanft sich neigen
Vom Geröll zum Flurgeheg –
Ach, wo ist’s, dass sich verzweigen
Hofmannsthal und Schnitzlerweg?
Ach, wo hat’s mich hingetrieben!
Pötschn weiss ich und Plateau.
Aber welcher Hang ist drüben?
Aber die Zyklamen – wo?
Song: Ich fühl mich nicht zu Hause (Georg Kreisler, 1966)
Glückliche Umstände haben mir einmal sogar Einblick in das praktisch als nicht existent geltende Liebesleben dieser Spezies gewährt, zu einer Zeit, da sich das meine auf leid- und lyrikgetränkter Pubertätsbasis abspielte. Ein akuter Fall meines Leidens begab sich eines Sommers in Alt-Aussee, zu dessen Stammgästen (auf Kosten wohlhabender Freude) seit vielen Jahren der Dr. iur. Heinrich Frankl gehörte, laut eigener stolzer Aussage «Wiens ältester Konzipient» und bar jeglichen Ehrgeizes, es jemals bis zur Advokatur zu bringen. Er muss damals schon beträchtlich über 50 gewesen sein, und der trostreiche Zuspruch, den er mir auf einem langen Spaziergang angedeihen liess, atmete zu ungefähr gleichen Teilen den Duft des von ihm hochgeschätzten Enzian-Schnapses und die Weisheit des Alters. Um mich von der Nichtswürdigkeit des weiblichen Geschlechtes im allgemeinen und der Unsinnigkeit meines Liebeskummers im Besonderen zu überzeugen, entwickelte er mir seine erfahrungssatte Lebensphilosophie, die sich auf merkwürdige Weise den in seiner Jugend von Wedekind und Karl Kraus verfochtenen These annäherte und ungefähr darauf hinauslief, dass «Liebe» in der bürgerlichen Welt immer und überall etwa Käufliches sei und dass man sie deshalb besser gleich in der deklariert käuflichen Form geniessen solle, das wäre die sauberste Lösung, und die habe er sich schon frühzeitig zu eigen gemacht. Er möchte sie auch mir empfehlen, um mich vor künftigen Enttäuschungen zu bewahren. Denn alle Weiber, einschliesslich der sogenannten anständigen, seien im Grunde Dirnen.
Ich schwieg – nicht etwa aus Zustimmung, sondern weil ich dem um gut drei Jahrzehnte Älteren nicht widersprechen wollte.
Song: Biddlah Buh (Georg Kreisler 1955)
Nur einmal im Leben, so fuhr er nach einer kleinen Pause fort, sei ihm eine Ausnahme von der Regel begegnet, eine Ballbekanntschaft, die ihn hernach, von Wein und Walzerseligkeit beschwingt, in ihre Wohnung mitgenommen hatte, er sehe sie noch vor sich, wie sie im Negligé an ihrem Toilettentisch mit dem dreigeteilten Spiegel sass, um die Spangen und Haarnadeln aus ihrer hochgesteckten Frisur zu entfernen, indessen er vom Kanapee dahinter seine selig erwartungsvollen Blicke unverwandt auf sie gerichtet hielt. Und da hätte sie sich lächelnd zu ihm umgedreht und gesagt: «Aber bilden Sie sich nichts ein, Doktor – mich kann jeder haben.» Heini Frankl war am Ende seines Berichts angelangt. Versonnen blickte er ins sommerliche Ausseerland, ehe er abschliessend hinzufügte: «Das war die einzige anständige Frau, mit der ich’s in meinem ganzen Leben zu tun hatte.»
Song: Ich liebe Dich (Georg Kreisler 1971)
Song: Ich hab’ dich zu vergessen vergessen (Georg Kreisler 1961)
Räuber, Mörder, Kindsverderber gehen nur zu Doktor Sperber
Ein Werbeplakat mit diesem ganz und gar standeswidrigen Text war der Traum des Rechtsanwalts Dr. Hugo Sperber, den man getrost das letzte Original des Wiener Barreaus (Advokatenplatz) nennen darf.
Mit seiner intellektuell verschraubten Ausdrucksweise zielte Sperber nicht etwa darauf ab, sich über Gesprächspartner von geringerem Bildungsniveau lustig zu machen. Er konnte nicht anders. Es war ihm nicht gegeben, sich «normal» auszudrücken. Die verständnisvolle Heiterkeit, die er damit im Gerichtssaal hervorrief liess ihn im Grunde ebenso gleichgültig wie das Unverständnis, auf das er ausserhalb des Gerichtssaals stossen mochte. Und jetzt wird es Zeit, von den zahllosen Aussprüchen, denen er seinen advokatorischen Ruf und Ruhm verdankte, wenigstens eine kleine Anzahl vor der Vergessenheit zu bewahren.
Der populärste dieser Aussprüche, der jahrelang in allerlei Variationen (und schliesslich ohne Quellenangabe) kursierte, fiel in der Verhandlung gegen einen von Sperber ex offo verteidigten Einbrecher. Der Mann hatte zwei Einbruchsdiebstähle begangen, den einen bei Tag, den anderen bei Nacht, und der Staatsanwalt legte ihm als erschwerend im ersten Fall die besondere Frechheit zur Last, mit der er sein verbrecherisches Handwerk sogar bei Tageslicht ausübte, im zweiten Fall die besondere Tücke, mit der er sich das Dunkel der Nacht zunutze gemacht hatte.
An dieser Stelle erdröhnte der Gerichtssaal von Dr. Sperber Zwischenruf:
«Herr Staatsanwalt, wann soll mein Klient eigentlich einbrechen?»
Und in der nächsten Sekunde erdröhnte der Gerichtssaal von Gelächter.
Nicht immer hatten Sperbers Querschüsse den gewünschten Erfolg- Manchmal bewirkten sie sogar das Gegenteil, wie etwa im Fall eines jüdischen Stoffhändlers namens Jonas Teitelbaum, der sich wegen angeblicher Betrügereien vor einem Schöffengericht zu verantworten hatte. Sperber begann seine Verteidigungsrede mit den Worten:
«Ich wende mich an diejenigen unter den Herren Schöffen, für die nicht schon der Name Jonas Teitelbaum ein Schuldbeweis ist…» Wie sich dann zeigte, war der Name Jonas Teitelbaum genau das.
Song: Wie kommt es (Georg Kreisler 1968)
Song: Ich red nix (Georg Kreisler 1968)
Nein, nein, nein, nein, ich red nix! Ich möchte schweigen. Ich will nix sogen – nein, nein –
Und schon gornix bezeugen. Auch nix Alltägliches, weil –weil mir das nicht liegt.
Ich rede mit niemand, ich klär. Das genügt.
Sie fragen warum?
Nu, ich hab meinen Grund.
Äh, die Sache ist die –
nein, ich halte den Mund!
Man redet ganz harmlos, und was hat man davon?
Schaun’ Sie, es gibt keine harmlose Konversation.
Gibt es nicht, glauben Sie mir.
Ich sage: Der Herr Kisch isst heute Mittag Fisch. Man glaubt, das sollte harmlos sein.
Doch plötzlich kommt der Cohn herein und sagt: „Wie, was – der Kisch isst heute Mittag Fisch?
Der schuldet mir doch das und das, was frisst er Fisch, das kost doch was!
Bei so was seh’ ich rot, was frisst er nicht a Brot!“
Drauf sagt zu ihm der Stern:
„Sie, Herr Cohn, das hab ich gern!
Denn Sie, Herr Cohn, sie schulden mir dreitausend Zloty oder vier.
Und gestern hab ich Sie gesehn beim Mittagessen, das war scheen!
Der Tisch hat sich gebogen, Sie stopften sich den Mogen!“
Drauf sagt der Cohn: „A starkes Stück,
Sie kriegen schon Ihr Geld zurück!
Doch erstens hab ich Kinder, mei Vater is a Blinder,
mei Tochter hat an Busenfreind, den wünsch ich nicht meim ärgsten Feind.
Und außerdem der Kisch –
da schaun Sie auf den Wisch!
Was der mir schuldet ganz genau –
und mittags frisst er Kabeljau!!“
Drauf sagt zu ihm der Stein:
„Jetzt lasst das Streiten sein!
Der Kisch ist schließlich auch a Jud,
der seinen Zores haben tut.“
Drauf sagt zu ihm der Stern:
„Sie, Herr Stein, das hab ich gern!
Sie kümmern sich um Ihre Sach
und nicht um das, was ich hier mach!
Der Cohn ist mir was schuldig,
und ich bin nix geduldig!“
Jetzt mischt sich noch der Fein
in diesen Streit hinein.
Und gibt dem Stern zwei Watschen jetzt,
so stark, dass der sich niedersetzt.
Drauf schreit ihn an der Perl:
„Herr Fein, Sie bleder Kerl,
der Stern ist doch mein Schwiegersohn
und außerdem mein Kompagnon!“
Drauf sagt zu ihm der Sieß:
„Was schrein Sie wie am Spieß!
Sie sind doch selbst a mieser Hund!“
Der Blau sagt: „Halten Sie den Mund!“
Der Goldbaum schreit: „Ich klag Sie!“
Der Schwarz ruft rasch a Taxi,
der Rosenblatt ist längst nicht da,
der Grün ist einer Ohnmacht nah,
der Braun erschlägt den Opfermann,
der Levi spuckt den Meier an,
der Pollak sagt zum Mandelschmidt:
„Ich kündige den Vertrag hiermit!“
Nu, ist das nicht zu blöd?
Jetzt wissen Sie, warum ich nix red!
(Den Text «Ich red nix» habe ich vollständig wiedergegeben, da er mir besonders nachhaltig erscheint!)
Nur auf eine einzige Begegnung und Bereicherung möchte ich hier noch zu sprechen kommen: ich habe in Hollywood Arnold Schönberg kennengelernt … Einflussreiche Freunde hatten den legendären Chef der Metro-Goldwyn, den alten Louis B. Mayer, nicht ohne Mühe davon überzeugt, dass Schönberg der grösste Komponist der Gegenwart sei, noch grösser als George Gershwin oder Rodgers & Hammerstein, und dass die Metro-Goldwyn als grösste Filmgesellschaft der Welt unter keinen Umständen versäumen dürfe, sich von Schönberg die Hintergrundmusik ihres nächsten Grossfilms komponieren zu lassen. Das Traumengagement kam zustande, und Louis B. Mayer sagte sich, dass man einen so berühmten Mann, wenn man ihn schon unter Vertrag nahm, auch persönlich empfangen müsse – wie er das mit berühmten Männern immer zu tun pflegte, er hatte sich für solche Fälle ein bestimmtes Zeremoniell nebst einigen unverbindlich schmeichelnden Begrüssungsworten zurechtgelegt, und als der grösste Komponist der Gegenwart bei ihm erschien, erhob sich der grösste Filmproduzent der Gegenwart, kam hinter seinem Schreibtisch hervor, ging dem Eintretenden entgegen und hielt ihm beide Hände hin:
«I’m happy to meet you, Mr. Schönberg”, sagte er. “I’m a great admirer of your lovely music.”
Schönberg zuckte zusammen und liess die ihm hingehaltenen Hände in der Luft baumeln:
«My music isn’t lovely», stiess er schmallippig hervor. Dann machte er kehrt und ging. Das Engagement, das seine Existenzsorgen behoben hätte, war geplatzt.“
Song: Opernboogie (Georg Kreisler 1961)
Song: Wien, Wien nur Du allein…
* Daniel Helmrich, 1955 in München geboren lebt seit 1973 in der Schweiz, Matura an der AKAD gemacht und Psychologie, Psychopathologie des Erwachsenenalters und Philosophie studiert. Seit 1991 in eigener Praxis als Psychotherapeut tätig.
[1] Tante Jolesch, der Untergang des Abendlandes in Anekdoten, Langen Müller Verlag, 1975