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Ein dauerhaftes Zusammenleben mit einer wachsenden Zahl von Afghaninnen und Afghanen.

Jetzt müssen beide Seiten, die Afghaninnen und Afghanen sowie die anderen Teile der Schweizer Bevölkerung, Qualität und Intensität der Integration steigern. Viele Menschen aus Afghanistan sind schon hier, und die Flucht vor den Taliban wird weitere nach Europa führen, auch in die Schweiz. Jeder Frau, jedem Mann ist eine gelingende Flucht vor ihrer Schreckensherrschaft zu wünschen. Aber das bedeutet auch die Notwendigkeit und erfordert die Chance, sich nach der Entwurzelung in eine andere Zivilisation zu integrieren.

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Wissenschaft und Kultur im Wandel von Medien und Informationskonsum.

Immer weniger unabhängige Redaktionen können oder wollen immer weniger Geld für Qualitätsjournalismus einsetzen. Gleichzeitig verlagert sich der Informationskonsum zum Wildwuchs von Online- und Social-Media-Angeboten, die nur zum Teil einen qualitätsjournalistischen Anspruch erheben und erfüllen. Wie wirkt sich dies auf Information und Kommunikation über Wissenschaft und Kultur aus? In beiden Bereichen sind Bestrebungen im Gang, dies zu erkennen und zu beeinflussen.

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Das Schicksal derer, denen der Taliban-Terror droht, geht nicht nur die USA an.

Gemeinsamkeiten von „Vietnam“ und „Afghanistan“ sind augenfällig. Aber es gibt einen Unterschied: Gegen die militärische Intervention der USA und ihrer Verbündeten gegen die Taliban gab es keine Proteste, die mit den Kampagnen gegen den Vietnamkrieg vergleichbar gewesen wären. Deshalb ist kaum jemand berechtigt, sich aus der Verantwortung zu nehmen mit dem Argument, die USA hätten dies eingebrockt und sollten nun selber und alleine den Menschen helfen, denen Taliban-Terror droht und die vor ihm zu fliehen versuchen.

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„Zusammenarbeit mit China um jeden Preis“?

Es geht um Europa-Antipolitik: Die Beziehungen zu China auszubauen, um Verluste von Marktanteilen zu kompensieren, die in EU-Ländern nach dem Abbruch der Verhandlungen über das Rahmenabkommen drohen. China verlangt hierfür aber Wohlverhalten: Verzicht auf Information und Diskussion über Verhältnisse, die das Regime als seine „inneren Angelegenheiten“ bezeichnet, über seine militärische Drohpolitik und vielleicht bald reale militärische Aggression. Mehrere Bundesräte wollen demnächst China besuchen. Streben sie „Zusammenarbeit um jeden Preis“ an?

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Medienpolitik: NZZ-Kommentator amüsiert sich über Appell an die grossen Medienhäuser.

„Auffällig ist, dass die Studie keine Empfehlung zur kontrovers diskutierten Medienförderung des Bundes abgibt“, schliesst Urs Hafner seinen Kommentar in der NZZ vom 26.7.21 zum Bericht einer Expertengruppe der Akademien Schweiz über Wissenschaftsjournalismus. „Hier hätten die Akademien punkten können: Sollte nicht auch der Wissenschaftsjournalismus, wenn er doch so wichtig ist für die Gesellschaft, vom anstehenden staatlichen Geldsegen profitieren? Stattdessen fordern die Akademien die Medienhäuser auf, Wissenschaftsjournalisten einzustellen. Das wird diese schwer beeindrucken.“

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Freiheitsbeschränkungen: Ein Grundsatz wird in Frage gestellt.

Der in Frage gestellte Grundsatz lautet: Die Notwendigkeit einer Freiheitsbeschränkung muss der Person gegenüber begründet werden, deren Freiheit beschränkt werden soll. Das ist nicht nur eine politische Forderung, sondern auch Verfassungsrecht. Selbst eine gesetzliche Grundlage würde nicht genügen. Die Einschränkung muss notwendig und verhältnismässig sein. Wenn eine mildere Massnahme genügt, muss die mildere getroffen werden. An der Geltung dieses Grundsatzes sind wir alle interessiert, ob geimpft oder nicht.

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„Machtspiel“ – wenn die beliebte Spielmetapher Verharmlosung und Selbsttäuschung ist.

Ein „Machtspiel“ sei es, lässt sich ein SVP-Ständerat im Tages-Anzeiger vom 24.7.2021 zitieren, wenn der Europäische Forschungsrat an Forschende in der Schweiz schreibe, sie könnten nur an EU-Forschungsprogrammen teilnehmen, wenn sie in ein EU-Land zögen. Nur ist das leider kein Spiel, sondern bitterer Ernst: Eine Folge des Abbruchs der Verhandlungen über das Rahmenabkommen.

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Nimmt nur der Westen die Unterdrückung des uigurischen Volkes ernst?

Jetzt die Taliban: Auch sie werben in China um Partnerschaft. Die Unterdrückung der uigurischen Brüder und Schwestern im Glauben hindert sie nicht daran. Islamische Staaten gingen ihnen voran. Iran hat mit China eine eigentliche Allianz geschlossen. Wie die „Süddeutsche“ berichtet, stellt China den Taliban eine Bedingung: Keine uigurischen Flüchtlinge aufnehmen!

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Zweimal geimpft und trotzdem gefährdet und ansteckend. Führt das wieder zum Shutdown für Alle?

Ein Beispiel, das um die Welt geht: Der britische Gesundheitsminister ist an COVID erkrankt, obwohl er zweimal geimpft war. Boris Johnson ist in Selbstisolation, weil er mit ihm konferiert hatte. Der Gesundheitsminister ruft aber erst recht zum Impfen auf, weil er dank zweimaliger Impfung nur milde Symptome habe: „He said: „I’m grateful that I’ve had two jabs of the vaccine and so far my symptoms are very mild.“ (…) He urged people who had not been vaccinated yet to „get out there and get them as soon as you can“.“*

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