Sie befinden sich hier:

Mit vereinten Kräften für ein besseres Leben mit Demenzkrankheiten

Alzheimer und andere Demenzen gehören zu den Krankheiten, die in der Bevölkerung am meisten gefürchtet sind. Nun haben Alzheimer Schweiz und Swiss Memory Clinics eine Zusammenarbeitsvereinbarung unterzeichnet. Das stärkt Einsatz und Hoffnung für ein besseres Leben mit Demenz und für wirksamere Verminderung der Risikofaktoren.

Swiss Memory Clinics ist die Dachorganisation der Kliniken, die auf Demenzkrankheiten spezialisiert sind und mit interdisziplinären Methoden Diagnosen stellen. Alzheimer Schweiz fördert das Demenzwissen in der Bevölkerung und leistet, zusammen mit ihren Kantonalsektionen, den Menschen mit Demenz vielfältige konkrete Beratung, Unterstützung und Entlastung.

Für das künftige Leben mit Demenz ist von grösster Bedeutung, dass die Betroffenen und ihre Angehörigen, nachdem die Diagnose gestellt wurde, nicht allein gelassen werden, sondern unverzüglich und dann auch permanent über Krankheitsverlauf und Unterstützungsmöglichkeiten informiert werden. Auch deshalb ist die Nahtstelle zwischen Memory-Kliniken einerseits, Alzheimer Schweiz und ihren Sektionen anderseits, so wichtig und das Potenzial, Nutzen zu stiften, gross.

Link zur Medienmitteilung.

Link zu Swiss Memory Clinics.

Wissenswertes über das Leben mit Alzheimer und anderen Demenzkrankheiten im „Beobachter“-Ratgeber von Dr. phil. Stefanie Becker, Direktorin von Alzheimer Schweiz: „Demenz. Den Alltag mit Betroffenen positiv gestalten.“ (Link)

Bild von Ulrich Gut

Ulrich Gut

Ulrich Gut (1952), Dr. iur., wohnt in Küsnacht ZH. Der ehemalige Chefredaktor und Kommunikationsberater kommentiert auf Online Plattformen politische und gesellschaftliche Entwicklungen. Er präsidiert UNSER RECHT und ch-intercultur. 2009-2020 war er Zentralpräsident von Alzheimer Schweiz.

Beitrag teilen

PDF erstellen oder ausdrucken

Schreibe einen Kommentar

Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind markiert *

Kommentar abschicken

Ähnliche Artikel

Immer mehr alte Menschen wollen zu Hause gepflegt und betreut werden.

Immer mehr alte Menschen wollen den Eintritt in ein Pflegeheim unbedingt vermeiden, und ihre Kinder und Enkel wollen sie davor bewahren. Diese Entwicklung war schon vor Corona im Gang, aber Corona hat diesen Trend verstärkt. Immer mehr Heimbetten stehen leer. Aber Gesellschaft und Politik sind auf diese Entwicklung noch kaum vorbereitet, und sie überfordert auch viele Familien.

Weiterlesen »

Neue Wohn- und Lebensformen im Alter werden aufgewertet – trotzdem ist den Heimen Sorge zu tragen.

Corona hat die Tendenz verstärkt, wenn immer möglich einen Heimeintritt zu vermeiden: Für betagte Angehörige und für sich selber. Gut ist, wenn dies zur Förderung neuer, gemeinschaftlicher Wohn- und Lebensformen führt. Aber auch künftig werden viele Menschen in Heimen leben, und dies oft relativ zufrieden. Viele leben dort besser, als wenn sie sich an ihre eigene Wohnung geklammert hätten, dort ungenügend gepflegt und betreut würden, und pflegende und betreuende Angehörige überfordert wären.

Weiterlesen »

Was bedeutet die Kündigungsinitiative für die Pflege der Alten und Kranken?

Die SVP wirbt um die Zustimmung des Pflegepersonals und Aller, denen gute Pflege der Alten und Kranken ein Anliegen ist, für ihre Kündigungsinitiative („Begrenzungsinitiative“): Nach deren Annahme sollten die Löhne der Pflegenden steigen. Das verdient eine Diskussion mit den Verantwortlichen des Gesundheitswesens – von denen einige der SVP angehören, zum Beispiel als Gesundheitsdirektor, als Präsident des Krankenversicherungsverbands Santésuisse, als Gemeinderätin, Gemeinderat, Mitglied des Verwaltungs- oder Stiftungsrats eines Heims oder Spitals.

Weiterlesen »