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90 Artikel

Mit vereinten Kräften für ein besseres Leben mit Demenzkrankheiten

Alzheimer und andere Demenzen gehören zu den Krankheiten, die in der Bevölkerung am meisten gefürchtet sind. Nun haben Alzheimer Schweiz und Swiss Memory Clinics eine Zusammenarbeitsvereinbarung unterzeichnet. Das stärkt Einsatz und Hoffnung für ein besseres Leben mit Demenz und für wirksamere Verminderung der Risikofaktoren.

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Interessante Arbeit vermindert das Risiko, an einer Demenz zu erkranken.

„Wer einer geistig stimulierenden Arbeit nachgeht, weist ein geringeres Risiko auf, später an Demenz zu erkranken“, meldet die „NZZ am Sonntag“ (22.8.21, S. 50). Sie beruft sich auf einen Artikel über Ergebnisse, die Forschende in der Fachzeitschrift „the bmj“ veröffentlichten, aufgrund der Analyse von Daten von rund 100’000 Personen.

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Freiheitsbeschränkungen: Ein Grundsatz wird in Frage gestellt.

Der in Frage gestellte Grundsatz lautet: Die Notwendigkeit einer Freiheitsbeschränkung muss der Person gegenüber begründet werden, deren Freiheit beschränkt werden soll. Das ist nicht nur eine politische Forderung, sondern auch Verfassungsrecht. Selbst eine gesetzliche Grundlage würde nicht genügen. Die Einschränkung muss notwendig und verhältnismässig sein. Wenn eine mildere Massnahme genügt, muss die mildere getroffen werden. An der Geltung dieses Grundsatzes sind wir alle interessiert, ob geimpft oder nicht.

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Zweimal geimpft und trotzdem gefährdet und ansteckend. Führt das wieder zum Shutdown für Alle?

Ein Beispiel, das um die Welt geht: Der britische Gesundheitsminister ist an COVID erkrankt, obwohl er zweimal geimpft war. Boris Johnson ist in Selbstisolation, weil er mit ihm konferiert hatte. Der Gesundheitsminister ruft aber erst recht zum Impfen auf, weil er dank zweimaliger Impfung nur milde Symptome habe: „He said: „I’m grateful that I’ve had two jabs of the vaccine and so far my symptoms are very mild.“ (…) He urged people who had not been vaccinated yet to „get out there and get them as soon as you can“.“*

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Alzheimer bald heilbar? Das Aducanumab-Dilemma.

Krass hat das Dilemma den Tages-Anzeiger erfasst. In der Ausgabe vom 28.6.21 bezeichnet er das durch Forschende in Zürich entwickelte Medikament Aducanumab auf der Frontseite als „teuer und wirkungslos“. Was ihn jedoch nicht davon abhält, im Innern des Blattes zwei Versuchsteilnehmer zu befragen, die Hoffnungen in Aducanumab setzen. Und die Wirtschaftsredaktion der NZZ ist für einmal froh um die Rolle des schweizerischen Staates.

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„Der andere Pflegenotstand.“ Wenn sich pflegende Angehörige überfordern.

Berichte, dass immer mehr alte Menschen den Eintritt in ein Heim unbedingt vermeiden wollen, folgen sich. Am 15. Mai 2021 ist diese Entwicklung Schwerpunktthema der „Schweiz am Wochenende“*. Tags darauf ist ein Artikel der „Frankfurter Sonntagszeitung“ zu empfehlen: „Der andere Pflegenotstand.“ Dieser wird am Beispiel der Pflege einer Frau mit Multipler Sklerose durch ihren Partner gezeigt. Oft stellt sich aber dasselbe Problem bei Pflege- und Betreuungsbedürftigkeit im hohen Alter. Wir müssen die Kehrseite des Trends zur Vermeidung des Lebens im Heim ernst nehmen. – Die Nachfrage nach Spitex und Betreuungshilfe steigt, den Heimen ist Sorge zu tragen, und neue, gemeinschaftliche unterstützte Wohnformen sind zu fördern.

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Immer mehr alte Menschen wollen zu Hause gepflegt und betreut werden.

Immer mehr alte Menschen wollen den Eintritt in ein Pflegeheim unbedingt vermeiden, und ihre Kinder und Enkel wollen sie davor bewahren. Diese Entwicklung war schon vor Corona im Gang, aber Corona hat diesen Trend verstärkt. Immer mehr Heimbetten stehen leer. Aber Gesellschaft und Politik sind auf diese Entwicklung noch kaum vorbereitet, und sie überfordert auch viele Familien.

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Corona-Massnahmen: Wie repräsentativ ist die laute Kritik?

Der Ständerat wird vielleicht Beschlüsse einer Mehrheit des Nationalrates, dem Bundesrat die Corona-Bekämpfung aus der Hand zu nehmen und Massnahmen aufzuheben, nicht unterstützen. Damit könnte er an der bürgerlichen Basis durchaus verstanden werden. Denn Lautstärke der Kritik ist nicht mit Repräsentativität gleichzusetzen.

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