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Nach dem Scheitern des Alzheimer-Medikaments Aduhelm (Aducanumab)

Biogen, die Firma, die das Alzheimer-Medikament Aduhelm (Wirkstoff: Aducanumab) herstellen und vertreiben wollte, hat aufgegeben*. Sie teilt mit, keine weiteren Mittel für dessen Vertrieb einzusetzen, und der CEO muss gehen. Vorangegangen waren Rückschläge in Zulassungsverfahren in den USA und in Europa. Was bedeutet dies für die Menschen mit Demenz, für deren Angehörige, für Gesellschaft und Politik?

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Erwerbsarbeit und Pflege der Eltern.

Die Pflege der Eltern gehört zu den Gründen, weshalb Menschen ihr Arbeitspensum reduzieren oder ganz aus der Erwerbsarbeit aussteigen – eine Realität, der sich Alzheimer Schweiz* intensiv annimmt. Zusammen mit ihren Kantonalsektionen berät, unterstützt und entlastet sie die pflegenden und betreuenden Angehörigen. – Die Rückkehr ins Erwerbsleben, in eine entwicklungsfähige berufliche Laufbahn, kann schwierig sein und sogar misslingen – was auch ein Armutsrisiko werden kann. Dies gehörte zu den Themen einer „Career-Relaunch-Konferenz“ an der Universität St. Gallen (HSG).

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Zur Forderung, dass Krebskranke vor ungeimpften Covid-Kranken behandelt werden.

Der Druck auf Ungeimpfte wächst – nicht primär durch den Staat, sondern durch Mitmenschen, denen das Verhalten der Impfverweigerer Schaden zufügen kann. Ein neuer Höhepunkt ist die Forderung von Oncosuisse, der Dachorganisation der Organisationen, die sich für Krebskranke einsetzen, dass diese in den Spitälern vor ungeimpften Covid-Kranken zu behandeln seien.

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„Menschenwürde und die Freiheit höher zu gewichten als das Recht auf Leben“?

„Als ethisches Leitbild dient «Aufrecht Schweiz» die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte in der Version von 1948. Daraus leitet die Vereinigung ihren radikalen Freiheitsbegriff ab: Gebe es innerhalb der Menschenrechte scheinbare Widersprüche, seien die Menschenwürde und die Freiheit höher zu gewichten als das Recht auf Leben.“ (NZZ 1.12.21, S. 7*).

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COVID-19: Trotz klarem Ergebnis – Überzeugungsarbeit bleibt wichtig und kann noch wichtiger werden.

Erwartungsgemäss wurde das COVID-19-Gesetz deutlich angenommen. Trotzdem bleibt Überzeugungsarbeit wichtig und kann noch wichtiger werden – und sie ist verbesserungsfähig. Wirksam könnte sein, Menschen, die von einer schweren Corona-Krankheit geheilt wurden, und Hinterbliebene von Corona-Opfern als Zeuginnen und Zeugen zu gewinnen. 

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Kranken- und Altenpflege trägt zur Produktivität des Landes bei.

Kürzlich hörte ich in einem Gespräch wieder einmal die Meinung, es gefährde den Wohlstand unseres Landes, dass immer mehr Menschen in der Pflege statt in produktiven Berufen tätig seien. Das ist falsch. Gute Pflege leistet einen wichtigen Beitrag zur Produktivität einer Volkswirtschaft.

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COVID-19: Zum vorläufigen Verzicht auf gesamtschweizerische Massnahmen.

Wieder einmal ist festzustellen, dass Bundesratsbeschlüsse durch den federführenden Departementschef und durch das Kollegium gemeinsam verantwortet werden. Das soll keine Verteidigung Bundesrat Bersets sein, aber ein Hinweis darauf, dass auch jedes andere Mitglied des Bundesrates die Möglichkeit hatte, gesamtschweizerische Massnahmen zu beantragen und für solche zu stimmen.

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COVID-19-Gesetz: Geimpfte, Geboosterte und Booster-Willige tun gut daran, Ja zu stimmen.

Das Referendum gegen das COVID-19-Gesetz richtet sich gegen das Zertifikat. Aber das Zertifikat ist Voraussetzung dafür, dass Impfen und Boostern im Rahmen der Schutzregeln mehr Freiheit bewahrt. Die Annahme des Gesetzes ist zwar keine Garantie für alle Zeiten gegen einen Lockdown für Alle, aber erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Schweiz NICHT auf den Weg Österreichs und Bayerns geht.

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Covid-Referendum: Rekurse wegen Abstimmungsfrage – für wie blöd hält man uns denn?

Nach einer Referendumskampagne und einem Abstimmungskampf, bei denen das Zertifikat zusammen mit dem Impfen Hauptthema war, sollen die, die gegen das Zertifikat sind, bei der Stimmabgabe nicht wissen, dass sie nein stimmen müssen? Für wie blöd, für wie „news-depriviert“ halten eigentlich gewisse Covid-Massnahmengegner:innen ihre Mitbürger:innen?

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Sterben an Corona.

Einige geben sich philosophisch: Wir müssten wieder lernen, den Tod anzunehmen. „Lasst die einen sterben, damit die andern normal leben können“, lautet, auf den Punkt gebracht, die Botschaft.
Nur leider ist das kein philosophischer, sondern ein oberflächlicher Umgang mit der Realität.

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