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Kündigungsinitiative: Beurteilung des Freihandelsabkommens von entscheidender Bedeutung

Drohen der Schweiz bei einem Wegfall der bilateralen Verträge I Verluste von Marktanteilen in Europa – und damit von Arbeitsplätzen? Die Wirtschaftsverbände – einschliesslich des Gewerbeverbands – und die Gewerkschaften befürchten dies und bekämpfen deshalb die Kündigungsinitiative („Begrenzungsinitiative“) der SVP. Diese erwidert: Das Freihandelsabkommen von 1972 genügt. Hierüber Klarheit zu schaffen, kann matchentscheidend werden.

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Was bedeutet die Kündigungsinitiative für die Pflege der Alten und Kranken?

Die SVP wirbt um die Zustimmung des Pflegepersonals und Aller, denen gute Pflege der Alten und Kranken ein Anliegen ist, für ihre Kündigungsinitiative („Begrenzungsinitiative“): Nach deren Annahme sollten die Löhne der Pflegenden steigen. Das verdient eine Diskussion mit den Verantwortlichen des Gesundheitswesens – von denen einige der SVP angehören, zum Beispiel als Gesundheitsdirektor, als Präsident des Krankenversicherungsverbands Santésuisse, als Gemeinderätin, Gemeinderat, Mitglied des Verwaltungs- oder Stiftungsrats eines Heims oder Spitals.

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Stärkt die Erinnerung an Hiroshima und Nagasaki das Interesse, wie ein Atomkrieg heute verliefe?

Vor 75 Jahren zerstörten Atombomben Hiroshima und Nagasaki. Die Erinnerung macht uns auch darauf aufmerksam, dass die nukleare Waffentechnologie 75 Jahre lang weiterentwickelt wurde. Warum interessiert dies die demokratische Öffentlichkeit nicht stärker – obwohl das Risiko von Grosskriegen mit Beteiligung von Atommächten wächst, Verträge verletzt und ausser Kraft gesetzt werden?

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China, das „Fressen“ und die „Moral“

Die Absicht Bundesrat Cassis‘, Aggressionen der chinesischen Führung nach Möglichkeit vermehrt entgegenzutreten, stösst – zumal in der Corona-Wirtschaftskrise – auf Widerstand. Ein nationalrätlicher Parteifreund des Aussenministers schlägt mit schwerem Hammer zu: Die Schweiz solle gefälligst beim Prinzip bleiben, dass das „Fressen“ vor der „Moral“ komme, und nicht ins „Moralgejammer“ der EU einstimmen. Grundsätzliche Überlegungen drängen sich auf.

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Zur schweizerischen Bundesfeier am 1. August 2020

„Der Starke“ sei „am mächtigsten allein“, wird gern Schillers „Tell“ zitiert. Aber die politische Botschaft dieses Dramas über den schweizerischen Gründungsmythos ist eine ganz andere. Und sie ist aktueller denn je.

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Das Schweizer Parteienspektrum entwickelt sich weiter

„Die halbe SP-Fraktion fordert vor der Präsidiumswahl von Cédric Wermuth und Mattea Meyer ein Bekenntnis zur Vielfalt in der Partei“, berichtet die „NZZ am Sonntag“ am 19.7.20. Das ist nur ein weiteres Symptom für eine notwendige Weiterentwicklung des Schweizer Parteienspektrums.

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