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Iran hat die neue arabisch-israelische Allianz mitverursacht. Wie reagiert Russland?

Die iranische Politik der Gegenprovokation hat es Trump ermöglicht, die Vereinigten Arabischen Emirate und Israel zusammenzuführen. Das durch Kronprinz Salman verbrecherisch geführte Saudi-Arabien gehört faktisch und wohl bald auch formell ebenfalls zu dieser Allianz. Iran hat mit seiner Ambition, eine regional dominante Atommacht zu werden, die Israel irgendwann von der Landkarte auslöschen kann, den Bogen überspannt. Wie wird Russland auf diese Entwicklung reagieren?

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Kündigungsinitiative: Beurteilung des Freihandelsabkommens von entscheidender Bedeutung

Drohen der Schweiz bei einem Wegfall der bilateralen Verträge I Verluste von Marktanteilen in Europa – und damit von Arbeitsplätzen? Die Wirtschaftsverbände – einschliesslich des Gewerbeverbands – und die Gewerkschaften befürchten dies und bekämpfen deshalb die Kündigungsinitiative („Begrenzungsinitiative“) der SVP. Diese erwidert: Das Freihandelsabkommen von 1972 genügt. Hierüber Klarheit zu schaffen, kann matchentscheidend werden.

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Stärkt die Erinnerung an Hiroshima und Nagasaki das Interesse, wie ein Atomkrieg heute verliefe?

Vor 75 Jahren zerstörten Atombomben Hiroshima und Nagasaki. Die Erinnerung macht uns auch darauf aufmerksam, dass die nukleare Waffentechnologie 75 Jahre lang weiterentwickelt wurde. Warum interessiert dies die demokratische Öffentlichkeit nicht stärker – obwohl das Risiko von Grosskriegen mit Beteiligung von Atommächten wächst, Verträge verletzt und ausser Kraft gesetzt werden?

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China, das „Fressen“ und die „Moral“

Die Absicht Bundesrat Cassis‘, Aggressionen der chinesischen Führung nach Möglichkeit vermehrt entgegenzutreten, stösst – zumal in der Corona-Wirtschaftskrise – auf Widerstand. Ein nationalrätlicher Parteifreund des Aussenministers schlägt mit schwerem Hammer zu: Die Schweiz solle gefälligst beim Prinzip bleiben, dass das „Fressen“ vor der „Moral“ komme, und nicht ins „Moralgejammer“ der EU einstimmen. Grundsätzliche Überlegungen drängen sich auf.

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China und Hongkong: Auch künftig zwei Systeme, aber nur noch ökonomisch?

Mit dem Sicherheitsgesetz hebt China die Geltung der Formel „Ein Land, zwei Systeme“ nicht gänzlich auf, sondern reduziert sie auf Finanz und Wirtschaft. Dies erwarten jedenfalls westliche Konzerne, die in Hongkong tätig sind. Sie könnten damit recht bekommen, aber ganz sicher ist die erfolgreiche Zukunft des Finanzplatzes nicht.

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Was wäre das „notwendige Mass an militärischer Kühnheit“ der EU?

Die Türkei habe sich „dazu entschlossen, ihr äusseres Einflussgebiet zu vergrössern“, alarmiert Daniel Steinvorth, EU-Korrespondent der NZZ, am 4.7.2020. Sie werde sich „von einer zahnlosen EU davon nicht abhalten lassen“. „Für diese geopolitische Ambition gibt es klare politische Ziele, ideologische Überzeugungen (Neoosmanismus) sowie das notwendige Mass an militärischer Kühnheit. In allen drei Kategorien hat Ankara den Europäern viel voraus.“

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China-Alarm – aber was denkt man sich in der Exportwirtschaft?

„Chinas Plan, die Welt zu unterwerfen“: So überschreibt die „NZZ am Sonntag“ am 28.6.2020 einen Bericht über ein amtliches Dokument. Es wurde durch eine aus China geflohene Kasachin bekannt gemacht, die in einem Arbeitslager für Uiguren als Lehrerin arbeiten musste. Es könnte darum gegangen sein, die Gefangenen durch die Botschaft dieses Dokuments von der unwiderstehlichen Macht der chinesischen Führung zu überzeugen, und sie so zur „Assimilation“ zu bewegen.

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Geht die Präsidialzeit Emmanuel Macrons dem Ende entgegen?

Die Zeitungen sind voll von Berichten und Kommentaren, wie angeschlagen der französische Staatspräsident sei. Erstaunlich ist, dass kaum behandelt wird, ob sich die linke und rechte Konkurrenz regenerieren konnte, und wer ausser Marine Le Pen eine Chance hätte, in der nächsten Präsidentschaftswahl zumindest in die Endrunde zu kommen.

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Schweden gestern – Deutschland heute

Schweden hätte in den Staatsbankrott gehen müssen. Dies erwarteten Teile der Liberalen und Konservativen im letzten Jahrhundert. Das schwedische „Volksheim“ war aus ihrer Sicht ruinös: Es entmündige das Individuum und lähme die Wirtschaft. Aber Schweden ging nicht pleite, sondern reformierte sich sorgfältig und erfolgreich. An diese Überraschung erinnern gewisse Urteile, die heute über Deutschland abgegeben werden.

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