Wie ein US-Präsident geachtet werden konnte
Angesichts von Donald Trumps Wesensart und Politik lohnt sich, zu lesen, was Thomas Mann 1940 über den US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt sprach.
Angesichts von Donald Trumps Wesensart und Politik lohnt sich, zu lesen, was Thomas Mann 1940 über den US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt sprach.
Trump musste erkennen, dass er sich in Putin täuschte. Putin seinerseits hat offenbar aus Trumps Verhalten abgeleitet, dieser lasse die Eroberung der Ukraine durch Russland zu. Nun reizt Trump mit einem Kurswechsel verbaler Härte den russischen Nationalstolz – und sogleich droht Medwedew den USA mit Krieg.
Die freiheitlichen Demokratien müssen sich auf ihre Stärken besinnen, um den imperialen Absichten Russlands widerstehen zu können. PolitReflex-Gastautor Dr. Ruedi Jeker* erklärt in diesem Beitrag, was zu tun ist, und stellt fest, dass die Chance, sich zu behaupten, intakt ist, wenn sicherheitspolitisch verzugslos gehandelt wird.
Putins Drohpropaganda – nuklearer Erstschlag Russlands möglich geworden? / Erstarkende zentrifugale Kräfte statt Zusammenrücken der demokratischen / Einflusszonen / Friedensverhandlungen / „Nie wieder!“
„Der dritte Weltkrieg hat schon begonnen“: Unter diesem Titel lässt die „Weltwoche“ einen russischen Strategiefachmann Einschüchterungspropaganda gegen die europäischen Demokratien treiben – bis hin zur Drohung mit militärischen Präventivschlägen, auch nuklearen: Eine Drohung, deren Glaubwürdigkeit mit Blick auf die Folgen, die solche Schläge für Russland selbst haben könnten, sehr zweifelhaft ist und die unverhohlen den Widerstandswillen der Demokratien und ihren Zusammenhalt brechen soll.
Weshalb interessiert in der Schweiz die «Rede an die deutsche Jugend», die Ernst Wiechert, von den Nazis verfolgter Schriftsteller der inneren Emigration, hielt? Die Rede war ein Appell «Nie wieder!» Sollte Rechtsextremismus in Deutschland wieder an die Macht gelangen, geriete die Schweiz als Nachbarland und als Teil Europas in Gefahr.
Die Zeichen mehren sich, dass die Kompromisse, die die deutschen Koalitionsparteien schliessen müssten, die Basis der Union wie auch der SPD überfordern. Die gescheiterten Wahlen dreier neuer Mitglieder des Bundesverfassungsgerichts sind nur eines dieser Zeichen, nebst andern in wichtigen Politikbereichen. Was wird die AfD wollen und können, wenn es zum Koalitionsbruch kommt?
Diplomatie statt Ego – so funktionieren echte Friedensgespräche. PolitReflex-Gastautor Dr. Ruedi Jeker* stellt hierfür eine wissenschaftliche Methode vor und zeigt Beispiele aus dem Zwanzigsten Jahrhundert auf.
Am 3. Juli 2025 gab Washington bekannt, Waffenhilfe an die Ukraine zu stoppen, weil man Waffen und Munition selbst brauche. Offenbar bemerkte man bald sogar in der Administration Trump, dass solche Botschaft an Putin allzu ermutigend, allzu nachteilig für die USA selbst war, und entschloss sich, zu relativieren.