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Die Weltkriege des 20. haben Ursachen im 18. und 19. Jahrhundert.

Die Französische Revolution beendete die Zeit der Fürsten- und Söldnerkriege und eröffnete die Epoche der Volkskriege. Ausgehend vom Unvermögen des französischen Königs Ludwig XVI., mit dem Dritten Stand ein neues politisches Zeitalter einzuleiten und dadurch die Revolution zu verhindern, führte eine Abfolge von Fehlleistungen und fatalen Machtergreifungen Frankreich und Deutschland in jene „Erbfeindschaft“, welche nach dem Zweiten Weltkrieg General Charles de Gaulle, Chef der France Libre, als Staatspräsident beendete.

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Wie stellen wir uns Krieg vor?

Petra Ramsauer war 22 Jahre lang Kriegsreporterin. In einem Interview mit dem Tages-Anzeiger (19.12.20)* stellt sie fest: „Die grossen Verlagshäuser zahlen immer weniger für Reportagen aus Krisengebieten.“ Das wirft die Frage auf, wie wir uns Krieg vorstellen; ob und wie Generationen, die in Europa keinen Krieg mehr näher als Ukraine, Bosnien und Kosovo erlebt haben, ein realitätsnahes Kriegsbild bekommen könnten.

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Russlands transparente Partnerschaften mit Parteien westeuropäischer Länder.

Die Unterstützung Russlands für das Rassemblement National und die AfD beruhe auf einem Grundsatzentscheid, den Aussenminister Lawrow persönlich bekanntgegeben habe. Dies ist einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen“ vom 9.12.20 über einen Besuch zweier führender AfD-Politiker in Moskau zu entnehmen. Das fördert Transparenz, im Interesse der Wählerinnen und Wähler.

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Die Übernahme des „Nebelspalters“ durch Markus Somm ist Anlass, an Bö, Carl Böckli, zu erinnern.

„Gegen rote und braune Fäuste“ lautet der Titel eines Buchs mit politischen Karikaturen von Bö, Carl Böckli (1889-1970). Der bedeutende politische Karikaturist und Satiriker war 1927-1962 Redaktor des „Nebelspalters“. Möge die Neulancierung des „Nebelspalters“ als nationalkonservatives Satireblatt wenigstens neues Interesse an Bö wecken. Ein Besuch im Bö-Archiv in seiner Wohngemeinde Heiden (AR) lohnt sich.

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Denkmäler. Wenn wir über Vorfahren urteilen.

Wenn wir über Vorfahren urteilen, stellen wir – willentlich oder unwillentlich – auch die Frage nach unserem eigenen Einsatz für mehr Menschlichkeit und Gerechtigkeit. Ob Vergangenheit oder Gegenwart: Das Suchen, Finden und Darstellen des Bestmöglichen ist ebenso wichtig und stärkt auch die Überzeugungskraft negativer Urteile.

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Vor 150 Jahren: Vorläufer der Weltkriege

Der Deutsch-Französische Krieg von 1870 verfeindete die beiden Nachbarländer in einem Masse, das schlimmste Voraussetzungen für den Ersten Weltkrieg schuf. Die Verhängnisse des 20. Jahrhunderts haben Ursachen im 19. Jahrhundert, und diese zum Teil bereits im 18. Jahrhundert. – Die Entwicklung der französisch-deutschen Beziehungen nach dem Zweiten Weltkrieg erscheinen auf diesem Hintergrund als eine der grössten, wertvollsten und schützenswertesten politischen Leistungen der Weltgeschichte.

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Als Paris die Zerstörung drohte

Gute Filme über den Zweiten Weltkrieg machen Europapolitik: Sie rufen Wahnsinn und Verbrechen der Selbstzerfleischung Europas in Erinnerung. Damit fördern sie das Bewusstsein um den Wert der Nachkriegsordnung Europas.

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Denkmäler bezeugen zeitgebundene Werthaltungen von Führungsschichten

Denken wohl Behörden oder Herrscher, die ein Denkmal errichten lassen, daran, dass ihre Wertung der Person, die sie ehren, später einmal umstritten sein wird oder gar mehrheitlich abgelehnt wird? Wer eine Person in einem Denkmal ehrt, müsste bejahend vorwegnehmen, dass diese später anders beurteilt wird. Die Beseitigung eines Denkmals kann als Teil einer notwendigen Debatte über die Bedeutung vergangener Taten für Gegenwart und Zukunft eine diskussionswürdige Forderung sein. Sie kann ergänzt werden durch neue und neuartige Denk-Anregungen im öffentlichen Raum, wie die „Stolpersteine“, die in Städten Deutschlands und anderer Länder an Opfer des Holocausts und anderer Nazi-Verfolgungen erinnern.

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