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Führt Trump seine Gewalttruppe? Wenn ja: Wohin?

Trump konnte nicht erwarten, dass eine kurze Belagerung und Besetzung des Capitols den Wechsel im Präsidium verhindern würde. Wenn er und sein Stab auch nur einigermassen rational handelten, müsste diese Attacke der erste Akt eines Plans sein. Und wenn es keinen solchen gibt: Extreme Anhänger haben sich an ihrem Gewaltakt berauscht. Deshalb ist zu befürchten, dass sie nach nächsten Taten lechzen, mit oder ohne Auftrag Trumps.

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Die Entwicklung Chinas steigert die Bedeutung der EU für die Schweiz.

Christoph Blocher, Magdalena Martullo-Blocher und andere führende SVP-Politiker verteidigen China und enge Beziehungen der Schweiz zu diesem Land. Das hat geschäftliche Gründe, aber auch europapolitische: Dank dem chinesischen Markt solle die Schweiz unabhängiger von der EU werden. Hierzu nun klare Worte in der NZZ. Und lesenswert auch ein Kommentar in der „Frankfurter Allgemeinen“ zum Investitionsabkommen zwischen der EU und China.

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„Die Wiedererfindung der Nation“

Der Politikwissenschafter Herfried Münkler stellt in der „Frankfurter Allgemeinen“ das neue Buch von Aleida Assmann* vor: „Die Wiedererfindung der Nation. Warum wir sie fürchten und warum wir sie brauchen.“

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Bundesrat: Ist die Vertraulichkeit des Vorverfahrens und des Stimmverhaltens noch haltbar?

Bei wichtigen Geschäften kommt es sowieso aus. Das Indiskretionen-Management floriert. Zwar wäre Vertraulichkeit gut für die Qualität der Regierungsarbeit, weil sie Meinungsaustausch, Verhandlungen und Positionsänderungen ohne Gesichtsverlust ermöglicht. Aber Player, auf die es ankommt, sind nicht daran interessiert: Journalistinnen und Journalisten, politische Stäbe von Bundesrätinnen, Bundesräten und Parteien – und durchaus auch Konsumentinnen und Konsumenten der Medien. Ein Beispiel.

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Schärfere Corona-Massnahmen erfordern bessere Kommunikation und Überzeugungsarbeit.

Zwar erleben wir keine massiven Demonstrationen. Niemand versuchte, mit Gewalt ins Bundeshaus einzudringen, wie in Berlin ins Reichstagsgebäude. Aber der passive Widerstand in der Bevölkerung gegen Verhaltensänderungen zur Eindämmung der Corona-Viren ist stark. Viele ziehen das Risiko, sich selber und dann auch Andere anzustecken, vor. Wenn nun härtere Massnahmen beschlossen werden, müssen Kommunikation und Überzeugungsarbeit gestärkt werden.

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Für die Corona-Massnahmen ist der Gesamtbundesrat verantwortlich.

Marco Chiesa, Präsident der SVP, nimmt in der NZZ vom 4.1.21 die Corona-Massnahmen zum Anlass zur wohl krassesten Absage an Konkordanz und Kollegialprinzip, die man von dieser Partei bisher vernahm*: „Gesundheitsminister Alain Berset zerstört ganze Branchen, und seine Parteikollegen spielen sich dann als deren Retter auf. Allerdings retten sie diejenigen, die vor dem Ruin stehen, nicht mit ihrem eigenen Geld, sondern mit demjenigen der Steuerzahler. Das kommt mir vor, als breche man jemandem beide Beine, hole dann einen Rollstuhl und erwarte, dass sich das Opfer bedankt und am Schluss noch die Rechnung für den Rollstuhl zahlt.“

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Präsident Biden muss mit Härtetests rechnen.

Ein neuer US-Präsident muss damit rechnen, dass ihn andere Mächte Härtetests aussetzen. Dies umso mehr, wenn sie den Eindruck haben, er könnte grundsätzlich an Interessenausgleich und an Verminderung der Kriegsrisiken interessiert sein. Laut einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen“ gibt es Anzeichen dafür, dass Iran Präsident Biden durch eine gesteigerte Verletzung des Atomabkommens provozieren wird.

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