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25 Artikel

Soll sich die Schweiz mit einem Freihandelsvertrag mit der EU zufrieden geben?

Die Weigerung, eine Zuständigkeit des Europäischen Gerichtshofs für die Auslegung von EU-Recht anzuerkennen, kann die Schweiz vor die Frage stellen: Gibt sie sich mit einem Freihandelsvertrag zufrieden und verzichtet auf bilaterale Verträge, die EU-Recht enthalten? Dies hat die SVP ja auch schon vertreten. Nutzen wir die Zeit, um abzuklären, welche Auswirkungen dies haben könnte.

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Brexit-Abkommen und Rahmenabkommen: Sorgfältig abklären.

Nach der Einigung zwischen der EU und Grossbritannien auf ein Partnerschaftsabkommen werden Schnellschüsse abgegeben. Die Forderungen an den Bundesrat und an die EU, die Streitschlichtungsregeln des Institutionellen Rahmenabkommens grundlegend zu ändern, werden hochgeschraubt. Ohne sorgfältige Abklärung kann dies zu einer Enttäuschung führen.

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Grenzen der Misstrauenskultur. Ganz ohne Vertrauen sind Orientierung und Entscheidung unmöglich.

Ist Misstrauen wirklich der Inbegriff von Vernunft? Je misstrauischer, desto vernünftiger? Absolute Vertrauensverweigerung – Gipfel der Aufklärung? Wenn wir eigene Meinungen bilden und Einfluss nehmen wollen, sollten wir erarbeiten, wem wir stark vertrauen, wem weniger und wem gar nicht. Mit Irrtümern vertrauenswürdiger Personen und Stellen rechnen, ohne gleich das Vertrauen zu entziehen, aber bereit sein, aus enttäuschtem oder gar missbrauchtem Vertrauen Konsequenzen zu ziehen.

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Wie stellen wir uns Krieg vor?

Petra Ramsauer war 22 Jahre lang Kriegsreporterin. In einem Interview mit dem Tages-Anzeiger (19.12.20)* stellt sie fest: „Die grossen Verlagshäuser zahlen immer weniger für Reportagen aus Krisengebieten.“ Das wirft die Frage auf, wie wir uns Krieg vorstellen; ob und wie Generationen, die in Europa keinen Krieg mehr näher als Ukraine, Bosnien und Kosovo erlebt haben, ein realitätsnahes Kriegsbild bekommen könnten.

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Verändern neue Erfahrungen das Verständnis von Souveränität? In Grossbritannien – und in der Schweiz?

„Die Debatte zwischen Nationalisten und Multilateralisten verläuft auch darum so erbittert, weil beide von unterschiedlichen Souveränitätsbegriffen ausgehen“, stellt Niklaus Nuspliger, Grossbritannien-Korrespondent der NZZ, unter dem Titel „Die Realitäten des harten Brexit“ fest (18.12.20, S. 2). London müsse „auch ohne Freihandelsabkommen mit der EU souveränitätspolitische Kompromisse machen“. Eine Überprüfung des Souveränitätsverständnisses wird auch in der Schweiz nötig: Im Hinblick auf eine mögliche Ablehnung des Institutionellen Rahmenabkommens (InstA) durch Mehrheiten in Bundesrat oder Parlament.

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Terrorbekämpfung – in Partnerschaft mit Muslimen.

Muslime, die in Frieden mit uns leben und arbeiten wollen, sind wichtige, unverzichtbare Partner gegen Terrorismus.
Dies Partnerschaft müssen wir pflegen und fördern, und positive interreligiöse und interkulturelle Beziehungen müssen vermehrt zur Kenntnis genommen werden.

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