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10 Artikel

Wie kommen die Parteien zu ihren Corona-Forderungen?

Freies Behaupten und Fordern ist auch in der Coronakrise beliebt. Es entspricht dem „Konkordanz“-System der unverbindlichen Regierungszugehörigkeit, dass jede Regierungspartei nach aussen frei ist – und gerade deshalb intern oft geradezu gezwungen -, ihre stärksten Interessengruppen und Flügel zu bedienen. In der Coronakrise kann dies fatal werden. Und die Parteien könnten es besser. Deshalb müssen wir sie unter Erklärungsdruck nehmen: Wie habt Ihr Eure Forderungen erarbeitet?

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Corona-Populismus – durchschlagend oder durchsichtig?

Mit gütiger Tamedia-Hilfe lanciert die SVP ihre Forderung: „SVP will Mitte April Läden wieder öffnen“, prangt auf der Frontseite der „SonntagsZeitung“. Dieser Tageshit hat drei Autoren, darunter Arthur Rutishauser, Chef aller Tamedia-Redaktionen.

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„Leben als höchstes Gut“ – Stichworte zu Bedeutung und Zukunft der Kulturkritik

„Leben als höchstes Gut“. Unter diesem Titel meldet die deutsche „Nachtkritik“ unter Berufung auf „Persönlich“: „Schweizer Mediengruppe streicht Feuilleton. Die Redaktion der Schweizer Mediengruppe Tamedia fasst mehrere Ressorts zu einem neu formierten Ressort namens „Leben“ zusammen. Betroffen sind neben den Ressorts Wissen, Gesellschaft und Service auch der Kultur-Teil.“ – Nehmen wir diesen Vorgang, der über die Schweizer Landesgrenze hinaus beachtet wird, zum Anlass einiger Stichworte zu Bedeutung und Zukunft der Kulturkritik.

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Wenn ein EU-Staat die Grenzen schliesst

Deutschland schliesst seine Grenzen gegenüber den Nachbarstaaten, ausser für Grenzgänger. Andere EU-Staaten können folgen. Es hätte nicht dieser Beweise bedurft, dass die EU-Staaten ihre Eigenstaatlichkeit bewahrt haben. Denn wer ihre Innenpolitik beobachtet, erkennt, dass weiterhin wichtige Entscheide auf Staats- oder Gliedstaatsebene gefällt werden. Entsprechend heftig toben wie eh und je die Wahlkämpfe.

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Corona-Krise: Bewährungsprobe für Staat und Privat

In guten Zeiten wird gern «Privat» gegen «Staat» ausgespielt – obwohl oder weil die Schweiz und viele andere europäische Demokratien mit ihren Ausprägungen der Gemischtwirtschaft recht gut gefahren sind. Eine Krise wie diejenige, die der Corona-Virus ausgelöst hat, lässt solches Ausspielen als absurd erscheinen. Denn Staat und Privat stehen in einer Bewährungsprobe – gemeinsam und je für sich.

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„Die EU versagt!“

Keine Krise, die nicht Gelegenheit gäbe, erneut auszurufen: «Die EU versagt!» Jetzt gerade ist es die Flüchtlingskrise, zugespitzt durch die türkische Drohung, eine Million Menschen, die infolge türkischer Militäroperationen aus Syrien in die Türkei geflohen sind, nach Europa weiterzuschicken.

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Europa ist nicht verantwortlich für die Folgen von Erdogans militärischem Abenteuer

Erdogans Vorgehen in Syrien ist durch seinen Kampf gegen die Kurden getrieben. Europa hat dies weder gutgeheissen noch zu verantworten. Es besteht deshalb keinerlei moralische Verpflichtung, die Flüchtlinge aufzunehmen, die Erdogan nun nach Europa weiterschicken will. Aus rein humanitären Gründen ist jedoch finanzielle und eventuell praktische Hilfe an Menschen, die aus Syrien in die Türkei geflohen sind, berechtigt.

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