Fast jede Partei hat in ihren Reihen Ärztinnen und Ärzte, Forscherinnen und Forscher, Angestellte, Unternehmerinnen und Unternehmer, Verantwortliche für Gesundheits- und Altersinstitutionen, Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Fachrichtungen und Interessengruppen. Es muss deshalb von den Parteien erwartet werden, dass sie ihre Positionen durch intensive Konsultation und Konfrontation dieser Gruppen erarbeiten. Eine Forderung, die nicht so erarbeitet wurde und deren Erarbeitung nicht erklärt wird, verdient kein Gehör.
Aber es ist auch an den Übergangenen, sich innerhalb ihrer Partei zu wehren. Sie haben ein Drohpotenzial: Was habe ich in dieser Partei noch verloren, wenn sie das Wissen und die Beurteilungen meiner Fachrichtung völlig missachtet?