Auszug aus dem Artikel „Die Spesenkönige des Parlaments“, erschienen im Tages-Anzeiger vom 26. März 2025 (Link):
„Das politische Wirken des SVP-Fraktionschefs ist einem grossen Ziel untergeordnet: die Schweiz wirtschaftspolitisch aus den Fängen der EU zu befreien. Dafür nahm Aeschi 2024 weite Wege auf sich. Er reiste nach Marokko, Brasilien, Argentinien, China – und dieses Jahr sogar nach Nigeria und Kenia. «Die hoch verschuldete und überregulierte EU steckt tief in der Krise und entsprechend betragen die Schweizer Exporte in die EU nur noch 40 Prozent», sagt Aeschi zu den Gründen seiner Reisen. Umso wichtiger sei es für die Schweiz, ihr Netz an Freihandelsabkommen auszubauen und dabei die Schweizer Wirtschaft beim Erschliessen neuer Absatzmärkte zu unterstützen. Die (Reise-)Arbeit dürfte Aeschi so schnell nicht ausgehen. Die Exporte in die EU (151 Milliarden Franken) waren 2023 immer noch 13,7-mal grösser als jene nach Afrika und Südamerika zusammengezählt (11 Milliarden Franken).“
Die Schweiz gehört an die Seite der europäischen Demokratien – mehr denn je! Hierzu ein Vergleich ihres Souveränitätsverständnisses – und des schweizerischen – mit dem der Autoritären: Link.
Siehe auch:
„Magdalena Martullo-Blocher: ‚Die Republikaner arbeiten in der Schweiz eigentlich nur mit der SVP zusammen'“ (Link)
„SVP -Teil einer internationalen Bewegung?“ (Link)
„Top-Repräsentant der Zürcher SVP hält China für ‚Weltmeister der Menschenrechte'“ (Link)
p.s.: Ein Blick in Köppels www.weltwoche.ch lohnt sich dann und wann. Heute: „Putin will Europa nicht erobern.“ Die baltischen Staaten, Polen und Finnland wären ja noch nicht Europa…