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Zum Hinschied von Margit Huber-Berninger: Gedanken über freisinnige Umweltpolitik.

Die ehemalige freisinnige Umweltpolitikerin Margit Huber-Berninger ist 82-jährig gestorben. Sie präsidierte während 10 Jahren die Schweizerische Gesellschaft für Umweltschutz, heute Pro Natura.

Im Tages-Anzeiger vom 28.9.21 findet sich die Todesanzeige der Familie. Margit Huber-Berninger präsidierte während 10 Jahren die Schweizerische Gesellschaft für Umweltschutz, heute Pro Natura. 2001 wurde sie in dieser Funktion durch den früheren sozialdemokratischen Nationalrat René Longet abgelöst (Link zum NZZ-Bericht: ). 1983-1991 war sie Mitglied des Parlaments des Kantons Zürich (Link).

Margit Huber-Berninger gehörte zu den freisinnigen Politikerinnen und Politikern, von denen im Rückblick dann und wann festgestellt wurde, die FDP hätte Gründung und Aufstieg der Grünliberalen unnötig machen können, wenn sie ihnen mehr Einfluss gewährt hätte. Dazu gehören unter anderen René Rhinow, Andreas Iten, Elisabeth Kopp (als Nationalrätin und Präsidentin einer freisinnigen Umweltkommission), Anne und Gilles Petitpierre, Ruedi Schatz, Kurt Schüle, Kurt Fluri, aber auch Walter Schiesser, Inlandredaktor der NZZ. Doch die FDP konzentrierte sich gegen Ende des 20. Jahrhunderts und über die Jahrhundertwende hinweg auf die Konkurrenz mit der SVP, was durch das Verschwinden des Landesrings der Unabhängigen als linksliberaler Konkurrenz noch begünstigt wurde.

Bild von Ulrich Gut

Ulrich Gut

Ulrich Gut (1952), Dr. iur., wohnt in Küsnacht ZH. Der ehemalige Chefredaktor und Kommunikationsberater kommentiert auf Online Plattformen politische und gesellschaftliche Entwicklungen. Er präsidiert UNSER RECHT und ch-intercultur. 2009-2020 war er Zentralpräsident von Alzheimer Schweiz.

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