Zum Beispiel Carl Schurz:
«Die Belagerung (der Festung Rastatt) dauerte vom 30. Juni bis zum 23. Juli 1849. Kurz vor der Kapitulation gelingt Schurz mit einem Kameraden die Flucht aus der Festung durch einen Abwasserkanal. In einem Boot rudern sie über den Rhein ins Elsass. Von dort zieht Schurz weiter nach Zürich. (…) Schurz überwand nach einem Jahr im Schweizer Exil seine Resignation mit dem Entschluss, seinen Freund Gottfried Kinkel aus dem preussischen Zuchthaus zu befreien. (…) Schurz reiste in die Schweiz und nach Frankreich, um Kontakte unte dern europäischen Revolutionären zu knüpfen. (…) Schurz wanderte mit seine Frau 1852 in die Vereinigten Staaten aus (…)» 271 ff.
Nicht wenige deutsche „Achtundvierziger“-Revolutionäre wanderten nach Amerika aus und kämpften im Bürgerkrieg an der Seite Abraham Lincolns. Carl Schurz wurde in den USA Generalmajor, Senator und Innenminister.
Zum Beispiel Mathilde Franziska Anneke:
«Das Ehepaar Anneke beteiligte sich zuletzt an den Kämpfen um die Festung Rastatt, und bevor diese von preussischen Truppen Anfang Juli eingeschlossen wurde, konnten Mathilde und Fritz über Strassburg in die Schweiz fliehen. (…) Die fünf Jahre Mathildes in de Schweiz gehörten zu den produktivsten ihres Lebens. Mit ihrer journalistischen Arbeit und mehreren belletristischen Werken, darunter die gegen die Sklaverei gerichteten Novellen Die Sclaven-Auction und Die gebrochenen Ketten sowie der Roman Uhland in Texas, zählte sie zu den wenigen Autorinnen, die sich in Deutschland und in den USA behaupten konnten. (…) In der Schweiz traf sie alte und fand neue Freunde, viele von ihnen ehemalige Achtundvierziger.» 207 ff.
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