Der Schwerpunkt des PolitReflex-Newsletters Mai 2020 liegt bei der Europapolitik: Bei der Entwicklung des politischen Europas sowie der Stellung und Haltung der Schweiz gegenüber diesem. Die Corona-Krise wirkt sich aus, aber es ist wichtig, langfristig und dauerhaft Relevantes im Auge zu behalten. Deshalb beginnen und schliessen wir mit Hinweisen auf die Bedeutung der Vergangenheit.
Am 27. September stimmen wir darüber ab, ob die Schweiz das Abkommen mit der Europäischen Union über die Personenfreizügigkeit kündigt. Wir weisen auf Faktoren hin, die Beachtung verdienen und das Ergebnis beeinflussen können.
In weiteren Beiträgen gehen wir möglichen Konsequenzen aus der Erfahrung der Regierungsdominanz in der Krise nach und stellen Überlegungen zu Notwendigkeit und Grenzen des Misstrauens an.
Die Texte zu diesen Themen:
Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa vor 75 Jahren: Zur Bedeutung für die Gegenwart.
Wenn sich Teile der Schweiz als Teile Europas erkennen.
EU in der Mehrfachkrise – für die Schweiz werden die Regierungen der Mitgliedstaaten wichtiger.
Eine radikal-nationalistische Hoffnung platzt.
Kündigungsinitiative: Corona-Krise beeinflusst das Abstimmungsergebnis – aber wie?
Die Völker sollen wichtige Güter auch in Zukunft einander abkaufen.
Geteilte Krisenführung zwischen Regierung und Parlament – welche Anforderungen würde sie stellen?
Erziehung zu Misstrauen angesichts von Fake News und Verschwörungstheorien.
Völkerdramen, die weit in die Zukunft wirkten und noch wirksam sind.