Als „Paukenschlag sondergleichen“ bezeichnet es Jürgen Maurus in der „SonntagsZeitung“ vom 7.2.21: „Der New Yorker Hedgefonds Elliott Management, eine der grössten Anlagegesellschaften der Welt, hat vor wenigen Tagen bekannt gegeben, dass er sein Büro in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong schliesst. Elliott hat sein Personal nach Tokio verlegt. Der Rückzug erfolgt sechs Monate nach der Einführung eines nationalen Sicherheitsgesetzes durch Chinas Führung, die in Hongkong hart durchgreift. Zahlreiche Verhaftungen, harte Urteile und blockierte Bankkonten von Regimekritikern zeigen Wirkung.
Laut der «Financial Times» schmieden auch andere Hedgefonds Pläne, Teile der Belegschaft und gewisse Geschäfte aus Hongkong abzuziehen. Bereits im vergangenen Jahr gab es Anzeichen, dass Finanzdienstleister über einen Wegzug nachdenken.“