„(…) Bis zur „Front“, wie hier die Grenze zu Russland auch bezeichnet wird, sind es von Tapa aus nur 115 Kilometer. Dort sahen sich die Esten lange einer vielfachen Übermacht gegenüberstehen – trotz des NATO-Gefechtsverbands in Bataillonsstärke, der von den Briten geführt wird und hier in Tapa sein Hauptquartier hat. Denn auf russischer Seite stand eine komplette Division, zuzüglich weiterer Elitetruppen. Dann überfiel Russland die Ukraine. Nun steht das Gros der Verbände, die in der Nähe Estlands stationiert sind, dort entlang der Front. In Tapa rechnet man fest damit, dass sie zurückkehren werden. Russland verfüge über so große Ressourcen, dass die Lücken, die der Krieg reiße, in den Reihen der Soldaten ebenso geschlossen würden wie bei den Waffensystemen. Dann, so die Sorge, könnte Estland ihr nächstes Ziel sein. (…)“
Besinnt sich die Regenbogenpartei darauf, gegen Trump antreten zu müssen?
Das Zweiparteiensystem liess die US-Demokraten sehr vielgestaltig werden: Zur Regenbogenpartei. Wer nicht zu den Republikanern passt, versammelt sich hier: Liberale Bürgerliche, ethnische Minderheiten, Sozialisten und Sozialistinnen. Zum zweiten Mal stehen die Demokraten an der Schwelle zu einer sozialistischen Präsidentschaftskandidatur, die in der Hauptwahl nicht mehrheitsfähig wäre. Aber der Aufstieg Pete Buttigiegs zeigt, dass die Zahl derer wächst, die sich auf die Hauptaufgabe besinnen: Gegen Trump anzutreten.