„Raul Zelik ist WOZ-Autor und im Parteivorstand der deutschen Linken“, lautet die Autorenzeile.
Auszug aus seiner „Rose für Europa“:
Cédric Wermuth und Mattea Meyer können „denWeg vorgeben, den Europas Sozialdemokratie gehen muss. (…)
Unter gut informierten deutschen Linken wird schon seit einigen Jahren mit einer gewissen Bewunderung darauf hingewiesen, die Schweizer SP sei eine der wenigen Sozialdemokratien Europas, die die Krise der Linken nach vorn aufzulösen versuche. (…)
Um die Position der SP angemessen würdigen zu können, muss man sich vergegenwärtigen, wo der Rest der europäischen Linken steht. Fast überall haben die Linksparteien auf die Fragmentierung der Arbeitsverhältnisse und der eigenen Wählerschaft mit einer Anpassung an den neoliberalen Mainstream reagiert. In den letzten Jahren gab es in den Sozialdemokratien einiger Länder zwar ein Aufbäumen, das sich in einem Austausch des Führungspersonals ausdrückte. Doch an die Ausformulierung eines emanzipatorischen Gesellschaftsprojekts hat sich niemand von ihnen gemacht: weder die neu gewählte SPD-Spitze noch die spanischen oder portugiesischen SozialistInnen. (…)
Richtig interessant ist aber, was Cédric Wermuth und der langjährige Gewerkschaftssekretär Beat Ringger als Transformationsprojekt vorschlagen und was die Arbeit der neuen SP-Vorsitzenden vermutlich inhaltlich begleiten dürfte. In ihrem Buch «Die Service-public-Revolution» entwickeln Wermuth und Ringger eine Gegenbewegung zum Kapitalismus (siehe WOZ Nr. 41/20). (…)
Wenn die SP es schafft, diese Thesen auch nur ansatzweise in Parteipolitik zu übersetzen, wäre sie ein strahlender Stern in der europäischen Linken.“
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Der Wettlauf mit den Grünen kann die Entwicklung der SPS zur Schwesterpartei der deutschen „Linken“ beschleunigen. Die Grünliberalen können in der Folge mit weiteren Zugängen von Wählerinnen, Wählern und Gewählten rechnen, denen die SP zu links wird.
* Link zu „Eine Rose für Europa“.
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Link zur Webseite von „Die Linke“ über Raul Zelik.