Sie befinden sich hier:

Wie kann sich ein Grosskrieg, z.B. um die Ukraine oder Taiwan, auswirken?

Als Bürgerinnen und Bürger eines Staates, der demnächst nichtständiges Mitglied des UNO-Sicherheitsrats wird, sollten wir uns damit befassen, was Krieg heute und morgen bewirken kann.

Es genügt nicht, sich mit der allgemeinen Feststellung zu begnügen, dass ein Dritter Weltkrieg die Menschheit vernichten könnte. Erstens ist das eine zu vage Annahme, auch wenn es stimmen mag, und zweitens kann ein Grosskrieg, vor allem bei Einsatz nuklearer Gefechtsfeldwaffen, auch dann verheerende globale Auswirkungen haben, wenn er nicht zum Weltkrieg wird.

Deshalb die Frage in die Runde, speziell an die Fachleute für Sicherheitspolitik, MINT, Wissenschaftsjournalist:innen, Ressorts „International“ von Qualitätsmedien:

Gibt es gute Informationsquellen über den möglichen Verlauf und die Auswirkungen eines Grosskriegs, namentlich um die Ukraine und um Taiwan?

Beispiele: Wie weit wird Radioaktivität verfrachtet, wenn Russland gegen die ukrainische Armee nukleare Gefechtsfeldwaffen (wohlverstanden: nicht Massenvernichtungs-, sondern Gefechtsfeldwaffen) einsetzt? Vergleichbar mit den Verfrachtungen nach „Tschernobyl“?

Wie wirkt sich ein Krieg mit China auf die Lieferketten und überhaupt auf die globale Wirtschaft aus?

Bild von Ulrich Gut

Ulrich Gut

Ulrich Gut (1952), Dr. iur., wohnt in Küsnacht ZH. Der ehemalige Chefredaktor und Kommunikationsberater kommentiert auf Online Plattformen politische und gesellschaftliche Entwicklungen. Er präsidiert UNSER RECHT und ch-intercultur. 2009-2020 war er Zentralpräsident von Alzheimer Schweiz.

Beitrag teilen

PDF erstellen oder ausdrucken

Schreibe einen Kommentar

Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind markiert *

Kommentar abschicken

Ähnliche Artikel

Eine Zauberformel für Italien?

Bisherige Regierungsparteien Italiens haben entschieden, als Opposition in die Wahlen gehen zu wollen. Die Schweiz erspart ihren Parteien, Regierungsballast in die Wahlen tragen zu müssen: Dank der Zauberformel, der unverbindlichen Regierungsbeteiligung, können sie zugleich Oppositionsparteien sein. Könnte Italien durch die Übernahme dieses Schweizer Regierungsmodells Stabilität gewinnen?

Weiterlesen »

Frankreich: Eine starke Opposition mit wenig Gemeinsamkeiten

Die Links- und Rechtsradikalen, die in den Wahlen zur französischen Nationalversammlung gestärkt wurden, haben kaum gemeinsame Ziele, wohl aber dieses: Den vorzeitigen Rücktritt des Staatspräsidenten zu erzwingen – in Erinnerung an Charles de Gaulle, der 1969 nach einer Referendumsniederlage zurücktrat. Der Tradition der Linken entspricht es, dieses Ziel auch mit Streiks und Strassenprotesten zu verfolgen. Auf der Strasse zu mobilisieren ist auch von der radikalen Rechten zu erwarten. Die Républicains, die gemässigten Rechten, stehen vor schwierigen Entscheidungen, aber die neue Lage ist auch eine Chance für sie.

Weiterlesen »

Trump und Putin haben sich wohl beide getäuscht

Trump musste erkennen, dass er sich in Putin täuschte. Putin seinerseits hat offenbar aus Trumps Verhalten abgeleitet, dieser lasse die Eroberung der Ukraine durch Russland zu. Nun reizt Trump mit einem Kurswechsel verbaler Härte den russischen Nationalstolz – und sogleich droht Medwedew den USA mit Krieg.

Weiterlesen »