Link zum Interview mit Sonja Wipf im „SontagsBlick“ vom 10.11.19.
Auszug:
„Ich erforsche die Folgen des Klimawandels für alpine Ökosysteme. Und wir sehen, dass es vor allem durch den Anstieg der Temperaturen grosse Veränderungen gibt. Es hat noch nie Veränderungen in dieser Geschwindigkeit gegeben, an diese können die Ökosysteme gar nicht angepasst sein. Wenn sie aus dem Gleichgewicht geraten, werden sich vielleicht Arten ausbreiten, die wir nicht so toll finden – und andere, für uns wertvolle, könnten verschwinden. (…)
Wenn man Kritik mit Fakten untermauert und Gegenhypothesen genauso kritisch hinterfragt, ist daran nichts falsch. Heute wird jede seriöse wissenschaftliche Veröffentlichung von nicht involvierten Fachpersonen begutachtet. Sie wird also sozusagen von der Konkurrenz geprüft. Leider ist dies bei politischen Pamphleten oder in Kommentarspalten nicht der Fall. Wenn gewisse Kreise Fakten gegenüber immun sind und grundsätzlich alle wissenschaftliche Erkenntnis oder sogar die Integrität von Wissenschaftlern generell anzweifeln, habe ich schon Mühe. (…)“
Link zur WSL-Webseite von Sonja Wipf.
Link zu „Wissenschaftskommunikation – wichtiger denn je für die Demokratie.“
Link zu „Mitte-Rechts wird zu einer eigenen wirksamen Klimapolitik finden müssen.“
Link zu „Der Präsident der ETH Zürich zur Beratung der Politik durch die Wissenschaft.“