Wird sich die EU entschliessen, Grundsätze des Zutritts zu Märkten und Kooperationen zu relativieren oder gar aufzugeben, um geldwerte Gegenleistungen der Schweiz zu erwerben? Das ist unwahrscheinlich. Zudem ist fraglich, ob die Vorschläge aus SP und GP innenpolitisch eine Chance hätten.
Vielleicht wird man diese Ideen trotzdem in Brüssel vortragen. Die Unterhändlerinnen sollen ja „in Kontakt“ bleiben. Europapolitische Überzeugungsarbeit ist in der Schweiz kaum mehr möglich – man will und muss erleben, erfahren, und hierfür wird es in den kommenden Monaten und wohl Jahren reichlich Gelegenheit geben. Fragt sich nur, wer dann die Erfahrungen als solche erkennt, anerkennt und in seinem europapolitischen Konzept berücksichtigt.
* Link zur Zusammenfassung bei Watson.
Siehe auch:
„Rahmenabkommen: Soll die Schweiz die EU jetzt als käuflich behandeln?“ (Link)
Schweizer Handelsgeist auch bei der Beschaffung von Kampfflugzeugen: Link zum Kommentar in der NZZ am Sonntag.