Die Notwendigkeit eines neuen behördlichen Anlaufs in der Klimapolitik fällt in eine Zeit des Niedergangs der „Konkordanz“. Es ist nachvollziehbar, dass Grüne und SP nun weitreichende Forderungen stellen. Es muss ihnen auch darum gehen, einen möglichst grossen Teil der radikalen Kräfte, die das Gesetz abgelehnt haben, wieder hinter sich zu bringen. Anderseits müssen sie sich mit Mittepartei, Grünliberalen und einem Teil des Freisinns um Mehrheitsbildung bemühen.
Mittepartei, Grünliberale und die Teile des Freisinns und der Wirtschaftsverbände, die dem CO-2-Gesetz zugestimmt haben, sind gefordert, eigenständig eine neue Klimapolitik vorzuschlagen.