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Einige wollen das Rentenalter erhöhen – Viele wollen in Frühpensionierung

Das Bundesamt für Statistik meldet: „2018 bezogen knapp 42% der Frauen und 46% der Männer vor Erreichen des gesetzlichen Rentenalters erstmals eine Altersleistung aus der beruflichen Vorsorge.“

Die Corona-Krise hat schlagartig und kraftvoll das Bewusstsein um den Abbau des Immunsystems verbreitet. Er beginnt lange vor dem 65. Geburtstag.
Das wird den Trend zur Frühpensionierung, über den das Bundesamt für Statistik in der unten verlinkten Medienmitteilung berichtet, stärken.

Generelle Erhöhung des Rentenalters ist damit unvereinbar und wohl auch politisch undurchsetzbar. Sie würde nur zu einer Verschiebung der Finanzierungsprobleme zu zahlreichen Privathaushalten, zur Krankenversicherung bei Menschen, die länger arbeiten müssen, als für die gesund ist, und zur Sozialhilfe führen.

Möglich und sinnvoll ist Flexibilisierung des Rentenalters, aber damit kann die Finanzierung von AHV und beruflicher Vorsorge nicht gesichert werden. Somit muss mit tieferen Renten gerechnet werden.
Link zur Medienmitteilung des Bundesamts für Statistik.

Bild von Ulrich Gut

Ulrich Gut

Ulrich Gut (1952), Dr. iur., wohnt in Küsnacht ZH. Der ehemalige Chefredaktor und Kommunikationsberater kommentiert auf Online Plattformen politische und gesellschaftliche Entwicklungen. Er präsidiert UNSER RECHT und ch-intercultur. 2009-2020 war er Zentralpräsident von Alzheimer Schweiz.

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