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Roger Köppel bereitet Putin die Bahn für eine Präventivkriegs-Propaganda

Plant das demokratische Europa den dritten Russland-Feldzug, nach Napoleon Bonaparte und Adolf Hitler? Absurd. Aber vielleicht nicht zu absurd für Putins Propaganda, wenn er einen allfälligen Vorstoss gegen Nato-Staaten, am ehesten die baltischen, als Präventivschlag erklären würde.

Roger Köppel, zurück von Russland, verbreitet in der Weltwoche vom 4. Juni 2026 russische Atom-Drohpropaganda mehrerer Gesprächspartner, die er als gediegene, hochkultivierte enttäuschte Europafreunde einführt.
Kein Gedanke darüber, ob seine Leserinnen und Leser wohl glauben, ein Regime, das unabhängigen Journalismus unterdrückt, erlaube Herrn Köppel Gespräche mit unabhängigen Gesprächspartnern.

Und dann dies:
„Ich“ – Köppel – „glaube, wir machen uns keine Vorstellung davon, womit sich unsere Politiker so leichtfertig anlegen, wenn sie ernsthaft in Erwägung ziehen, GEGEN DAS IMMER WIEDER UNTERSCHÄTZTE RUSSLAND IN DEN KRIEG ZU ZIEHEN.“

*
Verdient dieser Mann überhaupt noch Beachtung? Eine Funktion bei der SVP scheint er nicht mehr zu haben – ausser diejenige des Keynote Speakers an der Albisgüetli-Tagung 2026 der Zürcher Kantonalpartei, als Blochers Nachfolger.

Aber Köppel sieht und verhält sich Partner einer rechtsextremen europäischen Pro-Putin-Bewegung. Moskau besuchte er gleichzeitig mit einer AfD-Delegation.

Bild von Ulrich Gut

Ulrich Gut

Ulrich Gut (1952), Dr. iur., wohnt in Küsnacht ZH. Der ehemalige Chefredaktor und Kommunikationsberater kommentiert auf Online Plattformen politische und gesellschaftliche Entwicklungen. Er präsidiert UNSER RECHT und ch-intercultur. 2009-2020 war er Zentralpräsident von Alzheimer Schweiz.

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