Zwanzig Empfehlungen werden abgegeben und ausführlich begründet:
- Wissenschaftskommunikation und öffentliches Engagement sollten ein
akzeptierter Teil der wissenschaftlichen Kultur und Praxis werden. - Wissenschaftskommunikation sollte Teil wissenschaftlicher Ausbildung sein,
insbesondere für junge Wissenschaftler:innen. - Wissenschaftler:innen, die öffentlich kommunizieren, sollte sowohl
professionelle als auch soziale, psychologische und nötigenfalls rechtliche
Unterstützung angeboten werden. - Das Verständnis von Wissenschaftler:innen für die öffentliche Wahrnehmung
von Wissenschaft und ihre Rolle in der Gesellschaft sollte gefördert werden. - Wissenschaftler:innen und wissenschaftliche Organisationen sollten
evidenzbasierte Wissenschaftskommunikation verstehen und praktizieren. - Ein Dialog über die Ziele und Normen von Wissenschaftskommunikation und
gesellschaftlichem Engagement mit der Wissenschaft ist notwendig. - Wissenschaftler:innen und wissenschaftliche Organisationen sollten
kommunizieren, wie Wissenschaft funktioniert, inklusive Unsicherheiten,
unterschiedlicher Perspektiven und gesellschaftlicher Relevanz. - Wissenschaftskommunikation mit unterversorgten Zielgruppen sollte
intensiviert werden. - Partizipative Forschung sollte unterstützt und extensiviert werden.
- Institutionelle und individuelle Wissenschaftskommunikation sollte die
spezifischen Werte der Wissenschaft zum Ausdruck bringen. - Institutionelle Wissenschaftskommunikation sollte intern durchgeführt und
koordiniert werden. - Forschung zur Wissenschaftskommunikation im Internet sollte finanziell,
durch verbesserte Datenzugänge und Capacity Building gefördert werden. - Wissenschaftskommunikation muss Des- und Misinformation
entgegenwirken. - Wissenschaftskommunikation und gesellschaftliches Engagement mit der
Wissenschaft sollten die Vielfalt der Wissenschaft berücksichtigen und
widerspiegeln. - Die Kommunikation zwischen Wissenschaft und Politik muss gestärkt und
institutionalisiert werden. - Es braucht eine neue Infrastruktur zur Förderung des Wissenschaftsjournalismus’, die innovative Projekte und Kerninfrastrukturen finanziert.
- Der Wissenschaftsjournalismus im service public und in etablierten Medienhäusern sollte gestärkt und redaktionsübergreifend vernetzt werden.
- Ein nationaler Anbieter für wissenschaftsbezogene News ist nötig.
- Finanzielle Unterstützung und Förderung der Unabhängigkeit von
Freiberufler:innen. - Innovationen im Schweizer Wissenschaftsjournalismus sollten gefördert
werden.
Link zur Webseite „Wissenschaftskommunikation“ der Akademien der Wissenschaften Schweiz. En français.
Link zur Medienmitteilung der Akademien der Wissenschaften Schweiz.
Link zu den Empfehlungen.
Link zur Expert:innengruppe.