In diesem Zusammenhang ist interessant, wie sich die Einstellung des Anwalts der überlebenden Opfer des Anschlags auf «Charly Hebdo» entwickelte:
«Im «Charlie Hebdo»-Prozess zeigte sich Richard Malka nun auch in einer für ihn eher ungewohnten Rolle. Er trat nicht nur kämpferisch auf, sondern auch versöhnlich. Er hob hervor, dass der Rektor der Grossen Moschee von Paris, der Anwalt Chems-Eddine Hafiz, heute zu seinen zuverlässigen Mitstreitern für Meinungsfreiheit gehört. 2007 war Hafiz noch einer von jenen, die «Charlie Hebdo» wegen der Mohammed-Karikaturen vor Gericht brachten. ‘Ich bin nicht Charlie’, sagt Hafiz heute, ‘aber Charlie soll frei sein, Charlie soll leben.’» (Tages-Anzeiger 16.12.20, S. 11)