Die Unterstützung für Trump in der US-amerikanischen Bevölkerung scheint zu sinken. Von stärkerer Substanz als die Meinungsumfragen ist, dass seine Kandidaten in zwei Gliedstaaten die Governorswahlen verloren haben.
Ein Teil der Mehrheit, die Trump zur zweiten Präsidentschaft verhalf, wollte primär eine weitere Demokraten-Administration verhindern. Ein anderer Teil hat wohl nicht erwartet, wie Trump sein Programm durchzieht, und welche Nachteile dies hat. Diese Stimmen mag er und mögen die Trumpisten nun in kommenden Wahlen allmählich verlieren.
Sollte Trump – oder der trumpistische Kandidat für seine Nachfolge – die nächsten Präsidentschaftswahlen verlieren, heissen die Institutionen, denen er seinen Namen aufzwang, wohl eine Weile noch immer so – und erinnern an ein Scheitern.
Es gibt andere Beispiele, die am Erfolgsrezept Personenkult zweifeln lassen. Sahra Wagenknecht gab ihrer Partei ihren Namen. Wo steht sie jetzt?
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