Das bekannteste Denkmal mag dasjenige an Admiral Horatio Nelson auf dem Trafalgar Square sein. Auf vielen Denkmälern werden Heer- und Flottenführer, Soldaten, auch Frauen, geehrt, wird an Gefallene aller Dienstgrade mit Namen erinnert. Auf einem Denkmal lesen wir auch Churchills Ehrung der Royal Air Force, nachdem sie im August 1940 in der Battle of Britain Hitlers Luftwaffe daran gehindert hatte, den Weg zu einer Invasion Grossbritannien freizubombardieren: „Never in the field of human conflict was so much owed by so many to so few“. Deutsch: „Noch nie in der Geschichte menschlicher Konflikte hatten so viele so wenigen so viel zu verdanken.“ Mehr dazu auf dieser Webseite des britischen Parlaments (Link).
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Viel Anregung also, das Bewusstsein zu stärken, wie wertvoll die Friedensordnung grosser Teile Europas nach dem Zweiten Weltkrieg ist. Die politische und wirtschaftliche Gemeinschaft, aus der EWG hervorgegangen und weitergeführt in die EU, und die Mitgliedschaft fast aller europäischen Demokratien in der Nato lassen erneuten Krieg zwischen Grossbritannien und einem oder mehreren kontinentaleuropäischen Ländern, oder zwischen kontinentaleuropäischen Demokratien, sehr unwahrscheinlich erscheinen. Trotz Brexit steht auch Grossbritannien sicherheitspolitisch und militärisch an der Seite der kontinentaleuropäischen Demokratien. Putins imperialistische Politik stellt das einzige Kriegsrisiko dar.
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Die Nachkriegsordnung der europäischen Demokratien ist auch in höchstem Masse im Interesse der Schweiz. Zwei Weltkriege zeigten ihr, wie gefährlich Krieg unter europäischen Mächten für sie ist. Und gegenwärtig muss sie mehr denn je feststellen, wie sehr sie im Verteidigungsfall auf Unterstützung durch Bündnis und Union europäischer Demokratien angewiesen ist – erst recht so ungenügend gerüstet, wie sie derzeit ist und zufolge der Kompromissunfähigkeit der Parteien wohl leider auf absehbare Zeit bleiben könnte.
Neue Kräfte, die in Europa an Regierungsmacht drängen, müssen daraufhin geprüft werden, ob sie sich für die Erhaltung dieser Friedensordnung einsetzen. Wer sie gefährden könnte, darf nicht als regierungsfähig akzeptiert werden.