„Wer mindestens einmal einen Einkommensrückgang von 25 Prozent erlitten hat, schneidet bei Gedächtnistests und Denkaufgaben deutlich schlechter ab“, fasst die „NZZ am Sonntag“ zusammen. „Grund dafür könnte laut den Forschern sein, dass Menschen mit Geldproblemen Krankheiten wie Diabetes weniger gut behandeln können oder eher rauchen und zu viel Alkohol trinken.“
Siehe hierzu einen ausführlicheren Bericht in englischer Sprache in „ScienceDaily“ (Link).
Rasche, intelligente und empathische Unterstützung von Menschen, die in eine finanzielle, soziale Krise geraten sind, kann somit tragische Entwicklungen des Individuums verhindern und Langzeitkosten des Sozial- und Gesundheitswesens vermindern. Unsere Gesellschaft ist nicht untätig. Die Studie bestätigt, wie wertvoll zum Beispiel kompetente Arbeit der Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) sowie kommunaler und nichtstaatlicher Sozialdienste ist. Aber es würde sich sehr lohnen, umfassend abzuklären, was gemeinschaftlich und durch Privatinitiative getan werden kann, um dieses Präventionspotenzial zu nutzen.
Wer unternimmt etwas?