Wir wissen genug über die Schäden der Stilllegung des Gesellschafts- und Wirtschaftslebens, um zu erkennen, dass wir diese nicht unbegrenzt weiterführen können. Dies nicht wegen begrenzten Gewinnmöglichkeiten von Leuten, denen es ökonomisch und sozial gut geht, sondern wegen der gehemmten und verhinderten Entwicklung junger Menschen, wegen der Überforderung junger Familien zwischen Erziehung und Home Office, und wegen der Vereinsamung alter Menschen.
Wenn wir damit rechnen müssen, dauerhaft mit Pandemie zu leben, müssen wir den Menschen trotzdem die Chancen eines eigenverantwortlichen, tätigen, angeregten, gemeinschaftlichen Lebens zurückgeben. Die Eindämmung der Viren muss weitergeführt werden, aber mit präziseren, wirksameren, weniger einschneidenden Massnahmen.
Mehr dazu hier:
„Corona: Öffungsprogramm muss einen zweiten Teil haben“ (Link)