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Bundesratswahl: Bundesversammlung schuldet Soldaten und Soldatinnen Sanierung der Armee

Wie müssen die vielen Meldungen über schwere Mängel und Pannen in der Armee, bei Armeeprojekten, die sich in kurzen Abständen folgen, auf wehrpflichtige Männer und freiwillig militärdienstleistende Frauen wirken? Auf junge Menschen, die Monate in Rekruten- und Kaderschulen verbringen? Die in WK aufgeboten werden?

Wir haben es mit einer ausserordentlichen Lage zu tun. Die Schweizer Armee leidet nicht primär unter Geldmangel, sondern unter untauglichem Rüstungsmaterial und scheiternden Projekten. Beides hängt allerdings zusammen: Spätestens wenn es zu Volksabstimmungen kommt, werden sich Viele, vielleicht allzu Viele sagen: Solange die Armee in derart desolatem Zustand ist, sprechen wir ihr kein zusätzliches Geld zu.

Daraus ergibt sich für die Bundesratswahl ein Kriterium mit absoluter Priorität: Es kommt nur jemand in Frage, der oder die durch Führungserfahrung und Sachkompetenz fähig ist, diese Armee zu sanieren – und damit sofort, aus dem Stand, zu beginnen. Alles Andere ist unterzuordnen, nötigenfalls auch die Parteizugehörigkeit. Auch eine parteilose Persönlichkeit müsste vorgezogen werden, wenn die parteigebundenen Kandidierenden die Anforderung nicht erfüllen.

 

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Ulrich Gut

Ulrich Gut (1952), Dr. iur., wohnt in Küsnacht ZH. Der ehemalige Chefredaktor und Kommunikationsberater kommentiert auf Online Plattformen politische und gesellschaftliche Entwicklungen. Er präsidiert UNSER RECHT und ch-intercultur. 2009-2020 war er Zentralpräsident von Alzheimer Schweiz.

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Ein Kommentar

  1. Und wie finden wir in der kurzen Zeit eine solche Persönlichkeit, sofern wir davon ausgehen, dass keine der beiden von der Mitte portierten Kandidaten diese Voraussetzungen erfüllen? Wer könnte eine geeignete Person jetzt noch mit Aussicht auf Erfolg der Bundesversammlung zur Wahl vorschlagen?

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