Höcke zur Russlandpolitik:
„Im Osten gibt es zudem ein anderes Bild von den Russen. (…) Im Osten hat man Erfahrung mit der Besatzungsmacht, nicht immer gute, aber es sind auch Freundschaften entstanden. Man hat erfahren, dass die Russen Menschen sind wie du und ich: Sie haben Interessen, aber sie sind nicht kriegslüstern per se – so wenig wie wir. Die Regierung Merz betreibt die aggressivste Aussenpolitik seit Mai 1945. Zum Fremdschämen.“
Freundschaften seien entstanden – wohl schon…
Aber könnten sich diese Freunde dazu äussern, ob sie möchten, dass die Wahlen, die Putin gerade durchführen lässt, so frei wären wie diejenigen, die gerade zu einem Sieg der AfD-Putin-Freunde führten? Dazu äussern, weshalb Putin die einzige Partei, die den Ukrainekrieg ablehnt, von den Wahlen ausgeschlossen hat? Zu den JournalistInnen und Oppositionellen äussern, die im Gefängnis, im Straflager sind oder – wie Anna Politkowskaja – umgebracht wurden?
AfD und EU:
Bisher meinten wir mitbekommen zu haben, die AfD wolle raus aus dem Euro und raus aus Schengen, nicht aber aus der EU. Nun aber Höcke zu Köppel: „Nein, diese EU muss weg.“
Und Köppel bringt etwas Unterstützung im Abstimmungskampf für Blochers Russlandgeschäfts- und Réduit-Initiative heim. Höcke: „Ich kann die Schweizer nur auffordern, sich aktiv für die Neutralität ihres Landes einzusetzen.“