Wir müssen also damit rechnen, dass die NZZ auch im kommenden Jahr Trägerin von Werbung dieser rechtsextremen Partei für Stimmen, Mitglieder und Spenden sein könnte.
Sicher ist es allerdings nicht. Denn die Radikalisierung der AfD geht weiter. Am 31.12.21 meldet die „Frankfurter Allgemeine“ auf der Frontseite:
„Zwei AfD-Abgeordnete verlassen Partei.
dpa. BERLIN Die AfD-Bundestagsabgeordneten Uwe Witt und Johannes Huber haben ihren Austritt aus der Partei und der Fraktion erklärt. Witt, der als Vertreter der moderaten Strömung in der Partei galt, begründete seinen Schritt mit „Grenzüberschreitungen“ von AfD-Mitgliedern. Sein Mandat will der Abgeordnete aus Schleswig-Holstein weiter ausüben. Huber, der für den Wahlkreis Freising im Bundestag sitzt, kündigte seinen Austritt zum Jahreswechsel an. Der AfD-Ko-Fraktionsvorsitzende Tino Chrupalla rief beide zum Mandatsverzicht auf.“
2 Kommentare
Vielen Dank für diese Information! Ich habe gerade mit Erschrecken festgestellt, dass eine Schweizer Zeitung, die NZZ, von der ich dachte ich bekomme einen Blick von Außen auf Deutschland, mit Stolz Werbung der AfD schaltet. Diese Partei ist längst radikalisiert mit Begriffen wie biodeutsch und Remigration, die NZZ hat damit Ihr Recht auf Vertretung einer breiten Schweizer Meinung verloren!!!
Seit 2021 erschien kein AfD-Inserat mehr in der NZZ. Die Proteste dagegen haben gewirkt. Aber Teile der Redaktion, insbesondere die Deutschland-Redaktion in Berlin, verharmlosen unablässig die AfD und plädieren für ihre „Einbindung“.