Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) ist offenbar überzeugt davon, dass Beschäftigung und Löhne in der Schweiz höchstens unwesentlich beeinträchtigt werden, wenn künftig Industrie und Dienstleister der Schweiz mit ihren Angebote an Europa vermehrt nichttarifäre Handelsschranken überwinden müssen. Dies lässt sich kaum anders erklären als damit, dass beim SGB Qualität und Preis-Leistungs-Verhältnis schweizerischer Produkte und Dienstleistungen als nahezu unanfechtbar wettbewerbsstark betrachtet werden.
Der SGB versenkt nun also das InstA, gemeinsam mit der SVP, weiten Teilen der bürgerlichen Parteien und zwei neu aufgetretenen Unternehmerorgaisationen. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich seine Beurteilung der schweizerischen Wettbewerkskraft als richtig erweist. Wir werden es erfahren. Die Zeit des Spekulierens und Behauptens geht zu Ende.